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Alle wichtigen Daten am Handy verfügbar: So geht's

E-Mails, Adressen, Termine und Notizen überall verfügbar machen

Die Zeiten, in denen ein Handy nur zum Telefonieren und zum Austausch von SMS-Mitteilungen gut war, sind lange vorbei. Smartphones, mit denen ein mobiler Internet-Zugang zur Verfügung steht, sind inzwischen schon zu Preisen ab etwa 100 Euro verfügbar. Damit lässt sich nicht nur im Internet surfen. Zudem können Interessenten wichtige Daten wie E-Mails, Termine, Adressen und Notizen vom heimischen PC mit auf das Mobiltelefon nehmen.

Evernote-App für das iPhone Evernote-App für das iPhone
Foto: teltarif
Die Daten werden in der Regel auf einem zentralen Server, also in der "Cloud" gespeichert. Von dort aus sind sie auf allen PCs und Handys, die mit dem jeweiligen Dienst verbunden werden, verfügbar. In unserem heutigen Ratgeber stellen wir einige dieser Services, mit denen persönliche Informationen quasi überall zur Verfügung stehen, vor.

Evernote: Notizen fast überall nutzen

Einer der bekanntesten Cloud-Dienste nennt sich Evernote. Das Angebot speichert Notizen, die sich aber beispielsweise auch mit Fotos anreichern lassen. In der Basis-Version, die für den normalen Gebrauch ausreicht, ist Evernote kostenlos. Die Premium-Variante ist für monatlich 5 US-Dollar (umgerechnet rund 3,65 Euro) oder 45 Dollar (33 Euro) im Jahr buchbar. Damit steht unter anderem ein größeres Datenübertragungsvolumen zur Verfügung.

Ein Pluspunkt von Evernote ist, dass der Service für verschiedene Plattformen zur Verfügung steht. So gibt es die Software für den Windows-PC und für den Mac, aber auch für das Apple iPhone und das iPad, für Google-Handys mit Android-Betriebssystem, für den Blackberry und für webOS-Smartphones von Palm bzw. HP. Eine App für Windows Phone 7 ist angekündigt. Eine auf einem Gerät neu aufgenommene oder geänderte Notiz steht jederzeit auf allen anderen Computern und Handys zur Verfügung, mit denen Evernote ebenfalls genutzt wird.

Google synchronisiert auch RSS-Feeds

Reeder bringt den Google Reader auf das iPhone Reeder bringt den Google Reader auf das iPhone
Foto: teltarif
Mit Google lassen sich E-Mails, Kontakte und der Kalender, aber auch Aufgaben und RSS-Feeds synchronisieren. Der aktuelle Datenstand lässt sich am PC über den Internet-Browser aufrufen. Für verschiedene Smartphone-Plattformen gibt es neben der browserbasierten Nutzung auch Apps. Zudem unterstützt Google das von Microsoft entwickelte ActiceSync-Protokoll, so dass für Google Mail auch ein echter Pushdienst zur Verfügung steht.

Eine Besonderheit ist die Möglichkeit, RSS-Feeds zu synchronisieren. Wer kennt nicht das Problem, dass man die am Handy gelesenen Meldungen mit dem RSS-Reader am PC nochmals zu lesen bekommt, weil die Software naturgemäß nicht "weiß", dass man die Einträge schon zuvor am Telefon erhalten hat. Verwendet man den Google Reader sowohl am PC, als auch am Smartphone, so werden die Daten synchron gehalten, so dass das Problem nicht auftritt.

Für Android-Smartphones hat Google eine eigene Reader-App veröffentlicht, die sich kostenlos aus dem Android Market herunterladen lässt. Software von Drittanbietern gibt es aber auch für die iOS-Plattform von Apple (z.B. Reeder), für Smartphones mit Windows Phone 7 (z.B. G-News) oder für den Blackberry (z.B. Unread). Auch auf anderen Systemen wie Symbian und webOS sind Apps für den Google Reader zu finden.

Welchen Synchronisationsdienst Apple anbietet und wie man Internet-Lesezeichen über mehrere Browser und Endgeräte hinweg abgleichen kann, lesen Sie auf Seite 2.

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