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Verkäufe von Digitalradios mit DAB+ steigen weiter

In den ersten drei Quartalen sind insgesamt 774 000 DAB+-Radios verkauft worden. Das sind 13 Prozent mehr als im Vorjahr. DAB+-Digitalradios trotzen damit dem allgemeinen Trend, wonach Um- und Absätze bei Personal Audio und Auto-Multimedia stark zurückgegangen sind.
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Trotz des immer stärkeren Erfolgs von Smart-Speakern und Connected Audio allgemein sind auch Digitalradios mit DAB+ nach wie vor ein Trendprodukt in Deutschland. Wie das Portal radio-wird-digital.eu von der gfu Consumer & Home Electronics GmbH erfuhr, seien in den ersten drei Quartalen des Jahres 2018 insgesamt 774 000 DAB+-Radios verkauft worden. Das sind 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus dem Home Electronics Markt Index (HEMIX Q1-3/2018) hervor.

Je nachdem, wie stark das Weihnachtsgeschäft ausfällt, könnten 2018 binnen eines Jahres erstmals mehr als 1,5 Millionen DAB+-Radios verkauft werden. 2017 waren es 1,3 Millionen.

Statistik umfasst nur Verkäufe im Inland

Trendprodukt DAB+ Radios: Die Verkäufe steigen weiterTrendprodukt DAB+ Radios: Die Verkäufe steigen weiter Digitalradios mit DAB+ stellen dabei eine Sonderkategorie da. Hier fließen auf Wunsch von Digitalradio-Veranstaltern und der Industrie Geräteverkäufe aus mehreren Produktkategorien der Bereiche Home Audio, Personal Audio und Auto-Multimedia ein. Im HEMIX werden Produkte dargestellt, die im deutschen Handel (auch online) verkauft werden. Käufe aus dem Ausland, etwa über ausländische Online-Shops bei Amazon oder eBay, finden in der Statistik ebenso wenig Berücksichtigung wie Autoradios ab Werk. Insgesamt haben also noch weit mehr Menschen Zugang zum digital-terrestrischen Radio DAB+ erhalten.

DAB+-Digitalradios trotzen auch dem allgemeinen Trend, wonach Um- und Absätze in den Kategorien Personal Audio und Auto-Multimedia in den ersten drei Quartalen dieses Jahres stark zurückgegangen sind.

Norwegen sorgt für weltweite Verkaufsrückgänge

Der Verkäufe in Deutschland gehen auch in eine andere Richtung als die weltweite Entwicklung: Erstmals sind die Verkäufe von Digitalradios hier rückläufig - nach langjährigem konstanten Wachstum. Dafür verantwortlich sind aber vor allem rückläufige Zahlen in Norwegen: Im vergangenen Jahr musste sich die Bevölkerung neue Radios wegen der UKW-Abschaltung zulegen, was überdimensional starke Abverkäufe zur Folge hatte. Inzwischen seien die Verkäufe wieder auf dem normalen Level angekommen. Ohne Norwegen sind die Verkaufszahlen von DAB/DAB+-Empfängern in den übrigen Märkten aber nach wie vor positiv und betragen plus 3,6 Prozent von Januar bis August 2018 im Vergleich zu 2017

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