Angeschaut

Kleiner LTE-Router: Erster Eindruck zum D-Link DWR-932

D-Link hat bereits im Vorfeld des Mobile World Congress einen neuen mobilen LTE-Router präsentiert, den wir uns nun bei einem Besuch in den Messeräumen des Netzwerk­ausrüsters anschauen durften. Im Folgenden lesen Sie, wie unser erster Eindruck zum Zwergen-Router ausfällt.
Vom MWC in Barcelona berichtet
AAA
Teilen (2)

Display des D-Link DWR-932 zeigt unter anderem den Akku-Status anDisplay des D-Link DWR-932 zeigt unter anderem den Akku-Status an D-Link hat zwar schon Mitte Februar den kleinen mobilen LTE-Router DWR-932 präsentiert, wir haben uns im Rahmen des Mobile World Congress allerdings einen ersten Eindruck vom Gerät verschaffen können. So konnten wir sogar einen ersten Blick ins Innere des Mini-Routers erhaschen. Das integrierte LTE-Funkmodul unterstützt bis zu 150 MBit/s im Downstream bzw. bis zu 50 MBit/s im Upstream. Neben einem LTE-Modul ist im Reise-Router auch ein Funkmodul für UMTS und HSPA integriert.

Das Gerät kommt mit einem Gewicht von 77 Gramm und passt durch seine kompakte Bauform praktisch in jede Hosentasche. Das Design ist schlicht sowie modern und das Material des DWR-932 besteht zwar aus Kunststoff, fühlt sich in der Hand aber angenehm an. Wir haben bei unserem ersten Hands-On keine Verarbeitungsfehler feststellen können. Der LTE-Router ist schon für 186 Euro (UVP) zu haben, im Online-Handel kann das Gerät zur Preisen ab 137 Euro (inklusive Versandkosten) erworben werden.

So wird das Gerät mit einer Micro-SIM- betrieben

Das Gerät lässt sich auch leicht bedienen. So muss zunächst die rückseitige Abdeckung des Gehäuses geöffnet und der Akku herausgenommen werden. Danach kann der Nutzer - wie auf dem Foto gut ersichtlich ist - die SIM-Karte in den Micro-SIM-Kartenslot stecken. Der Akku hat eine Kapazität von 2 020 mAh und soll eine Laufzeit von bis zu vier Stunden haben - geladen wird dieser über den Micro-USB-Port, der sich an der unteren Seite befindet.

Unter dem Akku verbirgt sich der Micro-SIM-KartenschachtUnter dem Akku verbirgt sich der Micro-SIM-Kartenschacht Nachdem man dann die einzelnen Elemente wieder zusammengesetzt hat, muss auf der oberen Seite des LTE-Routers die runde Ein-Taste gedrückt werden. Das kleine Display im oberen Bereich signalisiert dem Anwender den aktuellen Geräte-Status und liefert zum Beispiel weitere Informationen zum Status der Internetverbindung, zu den verbundenen WLAN-Clients, zu der Signalstärke sowie zu dem Akku-Status. Laut D-Link ist der DWR-932 mit Geräten kompatibel, auf denen Mac OS X 10.6 oder höher, Linux 2.6.x sowie Windows bis Version 8 läuft. Weiterhin bietet der mobile Hotspot WLAN-n-Unterstützung sowie eine NAT-Funktion (Network Address Translation) und integrierte Firewall für mehr Sicherheit.

Dafür könnte der kompakte LTE-Router eingesetzt werden

Mini-LTE-Router für den beruflichen oder privaten EinsatzMini-LTE-Router für den beruflichen oder privaten Einsatz Doch für wen könnte sich der mobile LTE-Router nun lohnen? D-Link will, wie man uns im Gespräch auf der Technik-Messe mitgeteilt hat, vor allem Personen damit ansprechen, die viel geschäftlich unterwegs sind oder privat im Urlaub das Gerät als mobilen Hotspot mit einer lokalen Daten-Prepaid-Karte betreiben möchte, um für mehrere Internet-fähigen Geräte ein eigenes Netz aufspannen zu können. Natürlich kann der kompakte LTE-Router D-Link DWR-932 auch zuhause Einsatz finden, sollte es beispielsweise mal zu Internet-Störungen des heimischen DSL- oder Kabel-Internet-Anschlusses kommen. Auf uns hat der neue Zwergen-Router einen ersten positiven Eindruck gemacht. Ob auch alles so funktioniert, wie der Hersteller verspricht, muss natürlich in einem Test erst einmal bewiesen werden.

Teilen (2)

Mehr zum Thema Mobile World Congress

Mehr zum Thema D-Link