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CovPass App: Update bringt wichtige Funktion zurück

Die neue Version der CovPass App für Android und iOS erlaubt wieder die Prüfung des Impf­status über die CovPass Check App.

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Bild: Robert Koch-Institut
Die CovPass App ist im Sommer vergan­genen Jahres einge­führt worden, um es Smart­phone-Besit­zern zu ermög­lichen, stets einen digi­tali­sierten Impf­nach­weis mitzu­führen. Auch wenn es aktuell kaum Corona-Beschrän­kungen gibt, ist die Anwen­dung noch auf vielen Smart­phones instal­liert. Sie wird auch weiterhin gepflegt. Jetzt ist ein Update erschienen, das ein wich­tiges Feature zurück­bringt.

Wie die Chan­gelogs im Google Play Store und im AppStore von Apple verraten, kann der Impf­schutz jetzt wieder mit der CovPass Check App geprüft werden, sobald der Nutzer die aktu­ellen App-Versionen nutzt. Aller­dings hatten die Entwickler zuvor nicht darüber infor­miert, dass diese Funk­tion vorüber­gehend nicht zur Verfü­gung stand. Wie lange das Feature gefehlt hat, ist nicht bekannt.

Weiter heißt es im Chan­gelog: "Als voll­ständig geimpft gilt nach Para­graph 22a Infek­tions­schutz­gesetz (IfSG), wer mindes­tens drei Impf­stoff­dosen erhalten hat oder zwei Impfungen und eine Gene­sung nach­weisen kann." Diese Neue­rung wurde bereits mit einem Ende September veröf­fent­lichten Update für die CovPass App berück­sich­tigt. Erst jetzt ist aber die CovPass Check App eben­falls aktua­lisiert worden, sodass die neue Fassung des Infek­tions­schutz­gesetzes berück­sich­tigt wird.

Verbes­serungen für Barrie­refrei­heit

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Bild: Robert Koch-Institut
Als weitere Ände­rung nennt das Robert Koch-Institut Verbes­serungen hinsicht­lich der Barrie­refrei­heit von CovPass App und CovPass Check App. Weitere Details hierzu teilten die Entwickler nicht mit. Hinweise zur Barrie­refrei­heit finden sich auch in früheren Chan­gelog-Einträgen. Aller­dings seien beide Anwen­dungen dies­bezüg­lich "noch nicht perfekt".

Ende Oktober hatte das Robert Koch-Institut ein Update für die CovPass App veröf­fent­licht, das Infor­mationen zu aktu­ellen Corona-Rege­lungen in den 16 deut­schen Bundes­län­dern bietet. Dabei muss der Anwender das Bundes­land, für das er die Infor­mationen wünscht, jeweils manuell auswählen. Eine Ortung durch die App erfolgt nicht, sodass die Details nicht auto­matisch je nach aktu­ellem Aufent­haltsort ange­zeigt werden können.

In Kürze ist mit der Veröf­fent­lichung der Version 3.0 der Corona Warn App zu rechnen. Welche Neue­rungen das Update mit sich bringen wird, ist auf GitHub bereits sichtbar. Wie berichtet, können Nutzer unter anderem selbst dann Warnungen ausspre­chen, wenn angeb­lich posi­tive Test­ergeb­nisse nicht in der App regis­triert wurden.

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