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Corona-Warn-App: Mehr Details zu Risiko-Kontakten

Die offi­zielle Corona-Warn-App wird für ältere iPhone-Modelle ange­passt. Aber auch aktuell steht ein Update zur Verfü­gung. Die Warn-App Nina infor­miert jetzt auch über lokale Corona-Regeln.

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Foto/Montage: teltarif.de, Logos: bund.de
Bei der offi­ziellen Corona-Warn-App des Robert-Koch-Insti­tuts ist die Risi­kobe­wer­tung und -anzeige geän­dert worden. Das kann dazu führen, dass nach dem Update weniger oder gar keine Risi­kokon­takte mehr ange­zeigt werden, obwohl zuvor noch vor mehrerer solcher Kontakte gewarnt worden war. Die Aktua­lisie­rung für iOS auf die Version 1.9.1 ist im AppStore von Apple bereits zu finden. Das Update für Android-Smart­phones soll kurz­fristig folgen.

Bei der neuen Version der Anwen­dung kommt die Version 2 des Exposure Noti­fica­tion Frame­works (ENF) von Apple und Google zum Einsatz. In der Folge werden Begeg­nungen mit geringem Risiko genauer bewertet. Für die Anzeige in der App bedeutet das: Die rote Risi­kokarte zeigt nun, an wie vielen Tagen man Begeg­nungen mit erhöhtem Risiko hatte und an welchem Tag die letzte Begeg­nung mit erhöhtem Risiko statt­gefunden hat. Die grüne Risi­kokarte zeigt, an wie vielen Tagen es Begeg­nungen mit nied­rigem Risiko gab.

Anpas­sung für ältere iPhones geplant

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Wie berichtet hat Apple mit der Veröf­fent­lichung der iOS-Version 12.5 die Voraus­set­zungen dafür geschaffen, dass die Corona-Warn-App und vergleich­bare Anwen­dungen aus anderen Ländern auch auf iPhone-Modellen genutzt werden können, die sich nicht mit einer der aktu­ellen Firm­ware-Versionen ausstatten lassen. Konkret adres­siert werden die iPhone-Modelle 5S und 6 (Plus), die kein Update auf iOS 13 mehr bekommen haben.

Das iOS-Update allein reicht aller­dings nicht aus. Auch die Deut­sche Telekom und SAP als Program­mierer, die die Corona-Warn-App entwi­ckelt haben, müssen noch aktiv werden. Aktuell kann das Programm nämlich nur unter iOS 13.7 oder einer neueren Version des Betriebs­sys­tems genutzt werden. Eine Anpas­sung der App, die die Instal­lation auf älteren iPhones ermög­licht, ist geplant. Ein Termin für die Bereit­stel­lung wurde noch nicht genannt.

Nina-App mit regio­nalen Corona-Infos

In dieser Woche hat auch die Nina-Warn-App ein Update erhalten. Das für Android und iOS verfüg­bare Programm liefert Push-Benach­rich­tigungen zu amtli­chen Warnungen. Schon im Früh­jahr wurde die Anwen­dung für Corona-Warnungen opti­miert. Das Update auf die Version 3.3 der Anwen­dung bringt jetzt auch Details zu lokalen Rege­lungen mit sich - etwa für Anwohner oder Pendler. Eben­falls neu ist die Möglich­keit, die Infor­mationen der App neben Deutsch auch in Arabisch, Englisch, Fran­zösisch, Polnisch, Russisch, Spanisch und Türkisch anzeigen zu lassen.

Bereits seit Anfang Dezember steht die Corona-Warn-App auch für Huawei-Smart­phones ohne Google-Dienste zur Verfü­gung.

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