Vorschau

Corona Warn-App: Das nächste Up­date kündigt sich an

Eine Vorschau-Version der Corona Warn-App 2.21 ist bereits auf GitHub zu finden. Das nächste Update bringt weitere Features mit sich.

Wie berichtet ist die Version 2.20 der Corona Warn-App mitt­ler­weile verfügbar. Robert Koch-Institut, Deut­sche Telekom und SAP arbeiten unter­dessen bereits am nächsten Update für die Anwen­dung. Ein Pre-Release der Version 2.21 ist auf GitHub bereits zu finden. Diese Vorschau-Vari­ante zeigt auf, welche neuen Funk­tionen die Corona Warn-App voraus­sicht­lich in den kommenden Wochen erhalten wird.

Unter anderem sieht die neue Version die Möglich­keit vor, Test­ergeb­nisse auch von anderen Fami­lien­mit­glie­dern zu erfassen und zu verwalten. Inter­essant ist dieses Feature beispiels­weise, wenn einzelne Fami­lien­mit­glieder kein eigenes Smart­phone besitzen und Test­ergeb­nisse nicht immer auf Papier mitführen wollen. Zudem kann die Funk­tion als "Daten­siche­rung" für die auf dem eigenen Handy bereits gespei­cherten Zerti­fikate genutzt werden. Corona Warn-App wird weiterentwickelt Corona Warn-App wird weiterentwickelt
Screenshot/Logo: Robert Koch-Institut, Montage: teltarif.de
Im Menü zur neuen Funk­tion wird darauf hinge­wiesen, dass die eigenen Tests des Smart­phone-Besit­zers als solche defi­niert und nicht als Ergebnis eines Fami­lien­mit­glieds einge­lesen werden müssen. Ansonsten funk­tio­niert die Kern-Funk­tion der Corona Warn-App - die Begeg­nungs-Warnungen - nämlich nicht. "Wenn Ihr Test­ergebnis negativ ist, können Sie dies in Form eines offi­ziellen COVID-Test­zer­tifi­kats bestä­tigen lassen", heißt es weiter. Das Zerti­fikat kann über die App ange­for­dert werden.

Erste Nach­bar­länder stellen Corona-Apps ein

Während die deut­sche Corona Warn-App auch in den kommenden Wochen weiter­ent­wickelt wird, verzichten erste Nach­bar­länder inzwi­schen auf vergleich­bare Anwen­dungen. So wurde der Betrieb der Stopp-Corona-App in Öster­reich schon Ende Februar beendet. Auch die tsche­chi­sche App zur Kontakt-Nach­ver­fol­gung gibt es nicht mehr. Luxem­burg hatte erst gar kein vergleich­bares Smart­phone-Programm aufge­legt.

Im April soll auch die SwissCovid-App aus dem Google Play Store und aus dem AppStore von Apple verschwinden. Je nach Entwick­lung der Pandemie gibt es aber die Option, das Angebot im kommenden Winter wieder aufleben zu lassen. Ob und unter welchen Voraus­set­zungen das Come­back der SwissCovid-App tatsäch­lich kommt, wurde aber noch nicht entschieden.

Unab­hängig von den Apps zur Kontakt-Nach­ver­fol­gung gibt es in vielen Ländern auch Anwen­dungen, mit denen sich nur digi­tale Impf­zer­tifi­kate im Smart­phone spei­chern lassen. Apple hat mit iOS 15.4 eine Möglich­keit geschaffen, euro­päi­sche Impf­nach­weise auch direkt in der Apple Wallet von iPhone und Apple Watch zu spei­chern.

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