Speed-Upgrade

Highspeed-Volumen-Nachkauf bei congstar in Kürze möglich

Außerdem neue Prepaid-Tarife in der zweiten September-Hälfte
Von der IFA in Berlin berichtet

congstar-Geschäftsführer Martin Knauer im Gespräch mit teltarif.de congstar-Geschäftsführer Martin Knauer im Gespräch mit teltarif.de
Foto: teltarif
Viele Mobilfunk-Anbieter ermöglichen ihren Kunden mittler­weile, Highspeed-Daten­volumen nachzukaufen, wenn das im Tarif enthaltene Kontingent verbraucht ist. Diese Möglich­keit sollen künftig auch die Kunden von congstar erhalten. Das erklärte der Geschäfts­führer des Unternehmens, Martin Knauer, im Interview mit teltarif.de am Rande der IFA in Berlin.

Wer also beispielsweise eine Allnet-Flatrate mit 500 MB ungedros­seltem Daten­volumen pro Monat gebucht hat und dieses Kontingent ausgeschöpft hat, muss künftig nicht mehr bis zu Beginn des nächsten Ab­rechnungs­zeit­raums mit EDGE-Geschwindig­keit vorlieb nehmen. Gegen einen Aufpreis können die Nutzer erneut mit der vollen Performance online gehen.

congstar-Geschäftsführer Martin Knauer im Gespräch mit teltarif.de congstar-Geschäftsführer Martin Knauer im Gespräch mit teltarif.de
Foto: teltarif
Bislang keine Informationen gibt es dazu, was ein solches Speed-Upgrade bei congstar kosten wird und wann genau die Option verfügbar sein wird. Geplant ist das Angebot aber noch für dieses Jahr.

Option für höhere Datenraten kommt vorerst noch nicht

In den congstar-Tarifen ist die Download-Geschwindig­keit derzeit auf 7,2 MBit/s begrenzt. Derzeit ist es auch noch nicht angedacht, Preis­modelle einzuführen, in denen die Nutzer mit höherer Datenrate online gehen können. Auch die LTE-Nutzung für Vertrags­kunden, die derzeit bereits möglich ist, ist bislang eher "inoffiziell". Der congstar-Geschäfts­führer räumte aber ein, sein Unternehmen sei "an dem Thema dran".

Noch im September will congstar auch neue Tarife für Prepaid-Kunden anbieten. Dabei wollte sich Martin Knauer aber noch nicht in die Karten schauen lassen und bekanntgeben, wie die neuen Preis­modelle aussehen. Eine Allnet-Flatrate, wie sie beispielsweise der Mit­bewerber Aldi Talk erst vor wenigen Tagen eingeführt hat, wird es aber offenbar nicht sein. So meinte Knauer, Prepaid-Tarife seien vorwiegend für Kunden interessant, die vielleicht maximal 10 Euro monatlich für Mobil­funk ausgeben. Das schließt eine Allnet-Flat aus, zumal solche Preis­modelle derzeit noch deutlich mehr als 15 Euro kosten.

congstar Postpaid im Fachhandel

congstar will darüber hinaus neben Prepaid-Produkten auch seine Postpaid-Tarife in den "beratenden Fachhandel" bringen. Dazu gehören beispielsweise Elektronik-Fach­händler. Auch in ausgewählten Telekom-Shops sind Vertrags­angebote von congstar inzwischen im Rahmen eines Testlaufs zu bekommen.

Für dieses Jahr plant congstar außerdem noch den Deutschland-Start eines neuen Smartphone-Betriebs­systems. Ab Oktober sollen - wie berichtet - Smartphones mit Firefox-OS hierzulade verkauft werden. Zuerst kommt das Alcatel One Touch Fire hierzulande auf den Markt. Bis zum Verkaufsstart soll zudem das Firefox-OS, das wir bereits einem Test unterzogen haben, nachgebessert werden und eine deutschsprachige Menü­führung erhalten. Denkbar seien bei congstar auch Prepaid-Pakete mit dem Alcatel One Touch Fire.

Nicht mehr in diesem Jahr wird die MultiSIM - also mehrere SIM-Karten für einen Mobilfunk-Anschluss - bei congstar erhältlich sein, obwohl es auch zu diesem Thema schon Gespräche mit der Telekom gab. Andere Discounter - beispielsweise verschiedene Drillisch-Marken - bieten solche Zusatz­karten bereits an.

Insgesamt habe sich congstar zu einem der führenden Discounter der Mobilfunk­branche entwickelt. Bereits im Juli 2013 - und damit früher als angekündigt - habe die Tochter der Deutschen Telekom ihr selbst­gestecktes Ziel von drei Millionen Kunden erreicht.

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