Computer

Desktop-PC, Laptop, Ultrabook und passende Betriebssysteme

Ob Note­book oder Desktop-PC, der Nutzer hat die Wahl zwischen verschie­denen Betriebs­sys­temen aus der Windows- oder Linux-Welt.
Von Susanne Kirchhoff / Arne Düsterhöft

Computer und Betriebssysteme Computer und Betriebssysteme
Grafik: teltarif.de
Das verwen­dete Betriebs­system prägt wohl am stärksten den alltäg­li­chen Umgang mit dem heimi­schen PC und dem mobilen Laptop. Jede verwen­dete Soft­ware, sei es ein Schreib­pro­gramm oder ein Compu­ter­spiel, ist abhängig von der zugrun­de­lie­genden Archi­tektur des Betriebs­sys­tems. Sowohl im Smart­phone- und Tablet-Sektor, wie auch beim klas­si­schen Computer, machen sich die Platz­hir­sche Apple und Micro­soft starke Konkur­renz. Obgleich Windows bei mobilen Betriebs­sys­temen nur langsam an Fahrt gewinnt, domi­niert Micro­soft mit der neusten Version ihres Betriebs­sys­tems Windows 10 weiterhin den Markt für PCs. Dies liegt mit unter daran, dass es nicht wie bei MAC OS von Apple an eigene Hard­ware gebunden ist. Dafür glänzt die Apple-Vari­ante mit einer unüber­trof­fenen Benut­zer­freund­lich­keit. Doch auch frei erhält­liche Open-Source-Möglich­keiten wie die Linux-Systeme Ubuntu oder Linux Mint bieten mitt­ler­weile eine umgäng­liche Alter­na­tive.

Windows 10: viele Komfort­funk­tionen und große Programm­viel­falt

Windows 10 ist seit dem 29. Juli 2015 offi­ziell als neuste Version des Micro­soft-Betriebs­sys­tems verfügbar. Das System kommt mit vielen neuen Funk­tionen wie zum Beispiel dem neuen Browser Edge. Windows 10 schafft zudem eine einheit­liche Platt­form und löst somit nicht nur Windows 8.x, sondern auch Windows Phone und Windows RT ab.

Auch die Sprachas­sis­tentin Cortana hält Einzug in Windows 10. Zudem schafft Micro­soft eine einfache Möglich­keit für Android- und iOS-Entwickler, ihre Apps auf Windows 10 zu portieren. Alles weitere rund um Windows 10 erfahren Sie auf unserer Windows-10-Seite!

Neu ist auch die umfas­sende Möglich­keit eines kosten­losen Upgrades der Vorgän­ger­ver­sionen auf das aktu­elle Betriebs­system. Doch nicht jeder mag sich mit einem Wechsel seines Betriebs­sys­tems anfreunden und so werden auch die Vor­gänger Windows 7 und Windows 8 min­destens bis 2020 mit Sicherheits­updates versorgt. Ob sich der Nutzer nun für Windows 8 oder Windows 10 entscheidet, bei beiden Versionen stellt sich die Frage: 32- oder 64-bit-Version? Die Antwort hängt entschei­dend von der Leis­tung der Hard­ware ab. Die Unter­schiede zeigen wir Ihnen in unserem Ratgeber-Artikel.

Linux, Mac OS X, Chrome OS

Als Alter­native exis­tiert der Umstieg aus der Windows-Welt zu einem Linux-System wie Ubuntu oder Linux Mint sowie Linux-basierten Systemen wie Chrome OS. Dieses Betriebs­system entwi­ckelte Google aus dem gleich­namigen Internet-Browser. Als Vorteile nennt Google, dass Computer mit Chrome OS sofort einsatz­be­reit seien. Die radi­kale Idee des Cloud-Compu­ters gewinnt aber nur lang­sam Anhänger. Dies liegt aller­dings neben der Soft­ware auch an der Hard­ware, denn bisher sind nicht viele Chrome­books erhält­lich.

Und daneben gibt es natür­lich auch noch Mac OS X, aller­dings setzt dessen Ein­satz den Kauf eines Apple-Compu­ters oder die Kenntnis und den Willen voraus, selbst einen "Hack­in­tosh"-Rechner einzu­richten.