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Clubhouse ab sofort weltweit auch für Android verfügbar

Club­house ist ab sofort auch für Android-Smart­phones welt­weit verfügbar. iPhone-Besitzer können die Audio-Chat-App bereits seit dem vergan­genen Jahr instal­lieren.

Club­house ist ab sofort neben dem Apple iPhone auch für Smart­phones verfügbar, die auf dem Android-Betriebs­system von Google basieren. In der ameri­kani­schen Version des Google Play Store war die Anwen­dung bereits vor einigen Tagen verfügbar. Jetzt ist das Angebot welt­weit - und somit auch in Deutsch­land - offi­ziell verfügbar.

Auf dem iPhone ist Club­house schon im Früh­jahr 2020 gestartet. Dabei war die Platt­form in den ersten Monaten nach dem Start noch weit­gehend unbe­kannt. Erst zur Jahres­wende 2020/21 stei­gerte sich der Bekannt­heits­grad deut­lich, zumal immer mehr - auch promi­nente - Teil­nehmer auf Club­house zu finden waren.

Neue Inter­essenten benö­tigen eine Einla­dung von Teil­neh­mern, die bei Club­house bereits ange­meldet sind. Diese Einla­dungen waren noch vor wenigen Monaten stark limi­tiert, sodass sich die Teil­neh­mer­zahl nur langsam erhöhte. Nachdem der Hype um die Anwen­dung etwas zurück­ging, wurden die Zugangs­hürden nach und nach gelo­ckert.

Android-App fehlte bislang

Clubhouse jetzt auch für Android Clubhouse jetzt auch für Android
Screenshot: Clubhouse, Foto/Montage: teltarif.de
Viele Smart­phone-Besitzer waren von der Audio-Chat-Commu­nity bislang ausge­schlossen, da es die App nur für iOS, nicht aber für das deut­lich weiter verbrei­tete Android-Betriebs­system gab. So plant Club­house bereits seit einigen Monaten eine Version seiner Anwen­dung für die mit dem Betriebs­system ausge­stat­teten Handys. Jetzt ist das Angebot verfügbar.

Erste Tests zeigten, dass die aktu­elle Version der Android-App noch vergleichs­weise viel Akku­kapa­zität benö­tigt. Zudem funk­tio­niert die Paral­lel­ein­wahl eines Accounts auf einem iPhone und einem Android-Smart­phone nicht. Sobald man sich auf dem zweiten Mobil­telefon einloggt, geht die Verbin­dung auf dem zuerst genutzten Gerät verloren. Es ist aber derzeit möglich, den Account wieder auf das jeweils andere Handy zu verlegen.

In den vergan­genen Wochen geriet Club­house verstärkt auch aufgrund daten­schutz­recht­licher Bedenken in die Kritik. Zudem sind Mitbe­werber eben­falls auf den Geschmack gekommen, ihren Nutzern auch Audio-Chats zu ermög­lichen. Wie berichtet hat Twitter zu diesem Zweck beispiels­weise den neuen Dienst Spaces ins Leben gerufen. Auch Tele­gram hat eine Club­house-Kopie gestartet.

Audio-Chats über das Mobil­telefon sind aller­dings auch insge­samt betrachtet nicht neu. So bot die Telekom schon vor mehr als 15 Jahren Push-to-Talk an.

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