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Handys aus China: Das ist beim Kauf zu beachten

Smartphones immer stärker werdender Marken direkt aus China bestellen, wird zunehmend interessanter. Denn: Die Hersteller werben mit guter Ausstattung zu günstigem Preis. Wir haben uns gefragt: Worauf muss man beim Kauf achten?
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Auch zum Thema Versand gibt das Online-Portal China­handys.net Aufschluss. Empfohlen wird der kosten­pflich­tige Express­ver­sand (7-15 Euro), bei dem die Liefer­dauer zwei bis vier Tage beträgt. Die Methode erfolgt über den Dienst­leister DHL. Dabei über­nimmt DHL die Verzol­lung der Ware. Der zu zahlende Betrag für die Einfuhr­um­satz­steuer kann direkt an der Haustür begli­chen werden. Empfohlen wird, den Betrag vorher passend parat zu haben, weil Express-Kuriere scheinbar nicht wech­seln können.

Die DHL erhebt eine Kapi­tal­be­reit­stel­lungs­pro­vi­sion für zoll­pflich­tige Waren, die zwei Prozent des Kauf­preises, mindes­tens aber 10 Euro, hoch ist. Der Betrag muss zusätz­lich zur Einfuhr­um­satz­steuer gezahlt werden.

Einige Shops wie Gear­best (Germany Express) und Bang­good (Prio­rity Direct Mail) bieten auch eine Zoll­ver­si­che­rung an. Die Abwick­lung erfolgt durch zwei Vari­anten: Entweder schickt der China-Shop das Smart­phone erst an ein Lager inner­halb der Euro­päi­schen Union, wobei der Käufer dafür keine Gebühren zahlt, weil das Gerät bereits impor­tiert ist. Oder die Ware wird regulär verzollt und die Gebühren, zum Beispiel wie beim DHL-Express­ver­sand, an der Haustür bezahlt. Der Käufer foto­gra­fiert die Rech­nung und schickt das Bild an den Online­shop, der die Zoll­ge­bühren erstattet. Die letz­tere Vari­ante wird zum Beispiel von Efox-Shop ange­boten.

Germany Express und Prio­rity Line

Im offi­zi­ellen Blog von Gear­best beschreibt die Platt­form die Versand­me­thoden "Germany Express", auch "Germany direct Express", und "Prio­rity Line". Die Vari­anten sollen in der Regel kostenlos sein oder nur einen geringen Aufpreis verlangen. Etwaige Zoll­ge­bühren und eine Einfuhr­um­satz­steuer gibt es laut Angaben auf dem Blog nicht. Anfal­lende Gebühren über­nimmt, wie bei DHL Express, Gear­best selbst. Möglich machen das EU-Waren­häuser, die Abwick­lung erfolgt dabei mit Hermes oder DPD. Einschrän­kung: Die ange­ge­bene Versand­dauer von 15 Werk­tagen kann vari­ieren und auch die Sendungs­ver­fol­gung ist nicht immer lückenlos. Die (Zoll-)Gebühren entstehen aber trotzdem: Wenn ein Händler ein Lager in der EU betreibt, werden die vorge­se­henen Abgaben in der Regel bei der Entnahme der Ware aus dem Lager erhoben.

Unter Umständen kann es sein, dass Smart­phone-Käufer ihr Päck­chen auch selbst beim Zoll abholen müssen. Das kann passieren, wenn der kosten­lose, langandauer­nde Versand gewählt wird, von dem aber ohnehin abzu­raten ist, weil eine Sendungs­ver­fol­gung in der Regel nicht möglich ist. Beim kosten­pflich­tigen Versand mit der DHL sollte dem Käufer auch eine DHL-Sendungs­nummer mitge­teilt werden, damit er das Paket verfolgen kann.

Garantie und Rück­ver­sand

Seriöse Verkäufer in seriösen Shops geben auch eine Garantie. In China gilt die aller­dings nur für maximal ein Jahr. Gear­best beschreibt den Vorgang für die Inan­spruch­nahme der Garantie in seinem Support-Bereich wie folgt: Zunächst soll sich der Kunde an den Support-Dienst wenden und unter anderem das Problem beschreiben und besten­falls ein Foto oder Video von den Defekten anfer­tigen. Soll das Smart­phone zurück­ge­schickt werden, muss eben­falls zunächst der Support kontak­tiert werden. Rück­erstat­tungen zu PayPal können bis zu 48 Stunden dauern. Es ist davon auszu­gehen, dass die ange­ge­bene Dauer für den jewei­ligen Fall nach Sendungs­ein­gang gemessen ist.

Gefahrgut-Aufkleber nicht vergessen

In Foren ist nicht selten die Rede davon, dass das abge­schickte Päck­chen (mit Smart­phone) wieder zum Absender (dem deut­schen Reklama­teur) zurück­ge­kommen ist. Es fehlte der Gefahr­gut­auf­kleber, der auf eine Lithium-Ionen-Batterie hinge­wiesen hat. Im besten Fall liefert beispiels­weise der Gear­best-Support einen Vordruck dafür mit, wenn er die Retoure geneh­migt hat. Grund­sätz­lich kommen Kunden also nicht um den Kontakt mit dem Support-Team herum. Jede Rück­sen­dung muss zuerst offi­ziell bestä­tigt werden.

Die Kosten für den Versand trägt laut Angaben auf der Seite der Kunde. Der Päck­chen-Versand bis zwei Kilo­gramm nach China kostet mit der DHL 16 Euro. Dem Paket müssen zwei Ausfer­ti­gungen der Zoll­in­halts­er­klä­rung CN23 beigefügt werden. Diese kann direkt bei der DHL als PDF herun­ter­ge­laden werden.

Zunächst müssen Käufer die Retoure also selbst zahlen. Ist das China­handy beschä­digt und oder defekt, sollte das zwin­gend beim Support mit ange­geben werden, weil das die Chancen erhöht, die Retour­kosten doch noch zurück­zu­be­kommen.

Ein inter­es­santes China­handy ist das Oppo R17 Pro. Mehr Infor­ma­tionen lesen Sie in einer weiteren Meldung.

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