Prepaid LTE

Ausprobiert: LTE mit CallYa-Prepaidkarte von Vodafone

Wir haben den LTE-Internet-Zugang mit einer CallYa-Prepaidkarte von Vodafone getestet und berichten über die gemachten Erfahrungen bei Kartenaktivierung, Schaltung der 4G-Datenoption und schließlich bei der Nutzung des mobilen Internet-Zugangs.

Wie berichtet bietet Vodafone seit dem 2. Juli den LTE-Datendienst auch für Prepaidkunden an. Anders als E-Plus, wo seit März und mindestens noch bis zum Jahresende alle Nutzer die Möglichkeit haben, den 4G-Internet-Zugang zu nutzen, ist das Angebot im Vodafone-Netz auf bestimmte Tarife beschränkt. Eine ähnliche Regelung gilt bei Vodafone auch für Vertragskunden, wo die LTE-Freischaltung ebenfalls nur in Verbindung mit bestimmten Tarifen erfolgt.

Wir haben uns ein Starterset für CallYa Smartphone Allnet besorgt, wo der Netzbetreiber auch mit "LTE ready" wirbt. Alternativ sollen auch Bestandskunden in älteren Tarifen die Möglichkeit haben, in eines der neuen Preismodelle zu wechseln und so auch LTE zu nutzen. Die Aktivierung der SIM-Karte im Tarif CallYa Smartphone Basic erfolgte innerhalb weniger Minuten.

Das bietet der günstigste neue CallYa-Smartphone-Tarif

Starterset für die neuen CallYa-Smartphone-Tarife Starterset für die neuen CallYa-Smartphone-Tarife
Foto: teltarif.de
Der Tarif kostet monatlich 10 Euro und bietet eine Flatrate für netzinterne Gespräche sowie für den SMS-Versand in alle Netze. Telefonate in andere Netze schlagen mit 9 Cent pro Minute zu Buche. Ebenfalls enthalten ist eine Internet-Flatrate mit monatlich 250 MB Highspeed-Datenvolumen. Highspeed heißt in diesem Fall HSPA im UMTS-Netz mit maximal 14,4 MBit/s und in der Tat buchte sich die SIM-Karte auch nicht ins LTE-Netz ein.

Über UMTS bzw. HSPA+ hatten wir in Berlin dennoch einen recht guten mobilen Internet-Zugang zur Verfügung. Knapp 12 MBit/s im Downstream erreichten wir, während der Upstream mit 590 kBit/s weniger gut war. Die Pingzeiten lagen zwischen 50 und 60 ms. Weniger schön: Unter der nur aus dem Vodafone-Mobilfunknetz erreichbaren Internet-Adresse center.vodafone.de gab es keine Informationen zum bereits verbrauchten Datenvolumen. Stattdessen wurden hier noch die früheren CallYa-Tarife beworben. Ob diese tatsächlich buchbar gewesen wären, haben wir nicht getestet.

Buchung der LTE-Option wird per SMS bestätigt Buchung der LTE-Option wird per SMS bestätigt
Foto: teltarif.de
Auch unter dem USSD-Code *100# gab es keine Möglichkeit, die neuen LTE-Optionen zu bestellen. Vermutlich waren diese direkt zum Vermarktungsstart in den Buchungssystemen noch nicht hinterlegt.

So konnten wir eine der LTE-Optionen buchen

Über den telefonischen Kontomanager unter der kostenlosen netzinternen Kurzwahl 22922 bekamen wir die neuen Features dagegen zur Buchung angeboten. Wahlweise sind für 10 Euro 500 MB zusätzliches Datenvolumen oder für 15 Euro 1 GB Extra-Volumen erhältlich. Diese beiden Optionen bieten neben dem Extra-Transfervolumen die LTE-Freischaltung. Zudem erhöht sich die maximale Übertragungsgeschwindigkeit auf 21,6 MBit/s.

Auf Seite 2 zeigen wir auf, welche Datenoption wir bestellt haben, wie lange die Aktivierung gedauert hat und mit welcher Performance wir im Internet surfen konnten.

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