Fußball im TV

Bundesliga: DFL-Konzept rettet Fußball-Übertragung im TV

Jour­nalisten aus Corona-Hotpots dürfen ins Stadion. Die DFL hat auf die zuneh­mende Zahl der Corona-Risi­koge­biete mit einem verän­derten Konzept reagiert. Damit sind die TV-Über­tra­gungen an diesem Wochen­ende gesi­chert.
Von / dpa

Die Probleme für Bundesliga-Übertragungen sind gelöst Die Probleme für Bundesliga-Übertragungen sind gelöst
Logo: DFL, Foto: Image licensed by Ingram Image, Montage: teltarif.de
Aufatmen bei Fußball­fans: Die TV-Über­tra­gungen der Bundes­liga an diesem Wochen­ende sind gerettet. Die Deut­sche Fußball Liga (DFL) hat mit Blick auf die Fern­seh­über­tra­gungen des nächsten Bundes­liga-Spiel­tages auf die zuneh­mende Zahl der Corona-Risi­koge­biete mit einem verän­derten Konzept auch für Jour­nalisten reagiert. Wie die DFL am Mitt­woch­abend (14. Oktober) mitteilte, gelten ab dem heutigen Donnerstag für Arbeit­nehmer rund um den Spiel­betrieb punk­tuelle Anpas­sungen an die Arbeits­schutz­regeln.

Jour­nalisten aus Risi­koge­bieten dürfen ins Stadion

Die Probleme für Bundesliga-Übertragungen sind gelöst Die Probleme für Bundesliga-Übertragungen sind gelöst
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In einem Rund­schreiben hatte die DFL am Mitt­woch die Vereine über diese Modi­fika­tionen des Hygie­nekon­zept infor­miert. Weil viele Arbeit­nehmer (Club­mit­arbeiter, Ordner, Reporter, Kame­raleute, Tech­niker, Sani­täter und andere) in Risi­koge­bieten wohnen oder arbeiten, war eine Anpas­sung der Richt­linien notwendig. Die "DFL sieht es in Rück­sprache mit der Task Force Sport­medizin/Sonder­spiel­betrieb nicht als verhält­nis­mäßig an, diesen Personen pauschal den Zutritt zu dem Stadion zu verwehren", heißt es in dem Schreiben.

Sollte kein höheres Infek­tions­risiko anzu­nehmen sein, erscheine es vertretbar, diesen Personen den Zutritt und den Aufent­halt im Stadion zu erlauben, "aller­dings nur unter der Maßgabe der Einhal­tung zusätz­licher verpflich­tender Hygiene- und Verhal­tens­regeln."

Mit folgenden Hinweisen wendet sich die DFL an die betrof­fenen Personen: "Halten Sie stets mindes­tens zwei Meter Abstand zu anderen Personen und unter­lassen Sie jedweden direkten Kontakt (Hände­schüt­teln, Umarmen oder ähnli­ches). Tragen Sie perma­nent und während des gesamten Aufent­halts einen Mund-Nasen-Schutz (nach Möglich­keit eine FFP2-Maske). Halten Sie sich nicht in geschlos­senen Räum­lich­keiten auf. Sofern dies unver­meidbar ist, halten Sie Fenster und Türen offen und sorgen somit für eine durch­gehende Durch­lüf­tung (bezie­hungs­weise für ein entspre­chendes Raum­kon­zept und Plexi­glas­trenn­wände, Lüftungs- und Desin­fek­tions­kon­zept)."

Zuvor stand die TV-Über­trra­gung des komm­nenden Spiel­tags wegen der unge­klärten Fragen in punkto Gesund­heits­schutz auf der Kippe.

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