Förderung

Bund gibt weitere 935 Millionen Euro für schnelles Internet

Weitere 860 000 Haushalte und Unternehmen könnten Breitband-Internet erhalten. Gefördert werden auch Projekte mit 100 oder 200 MBit/s.
Von dpa /
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Der Bund fördert mit weiteren 935 Millionen Euro den Ausbau des schnellen Internets in ganz Deutschland. Damit würden zusammen mit Mitteln von Kommunen und Firmen insgesamt Investitionen von 2,2 Milliarden Euro ausgelöst, sagte Infrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU) heute anlässlich der Übergabe von 165 Förderbescheiden in Berlin. Verlegt werden könnten nun 84 000 Kilometer Glasfaserkabel, rund 860 000 Haushalte und Unternehmen könnten Breitband-Anschlüsse erhalten.

Bund gibt weitere 935 Millionen Euro für schnelles InternetBund gibt weitere 935 Millionen Euro für schnelles Internet Das insgesamt vier Milliarden Euro umfassende Bundes-Programm war 2015 gestartet worden. In zwei ersten Wellen wurden daraus bereits mehr als 1,3 Milliarden Euro vergeben. Projekte können jeweils mit bis zu 15 Millionen Euro bezuschusst werden. Kommunen können auch schon Planungs- und Beratungskosten fördern lassen. Ziel ist, den für Telekommunikations-Anbieter sonst wenig lukrativen Breitbandausbau auf dem Land anzukurbeln.

Ziel: 2018 flächendeckend 50 MBit/s

Die Regierung hat das Ziel ausgegeben, bis 2018 flächendeckend Übertragungsgeschwindigkeiten von 50 MBit/s zu erreichen. Derzeit sind solche schnellen Zugänge bundesweit für 75,5 Prozent der Haushalte verfügbar, wie Dobrindt sagte. Er verwies darauf, dass es sich bei den jüngsten Förder-Zusagen teils auch schon um Projekte mit 100 oder 200 MBit/s handele. Weiße Flecken mit unzureichender Breitbandversorgung gebe es noch in allen Regionen vor allem der Flächenländer.

Insgesamt könnten über die bisher zugesagten Förderungen fast zwei Millionen Haushalte und 150 000 Firmen Breitband-Anschlüsse bekommen. Dies entspreche mehr als 200 000 Kilometern neuer Glasfaserkabel. Die meisten Bewilligungen gingen bisher mit einem Volumen von mehr als 800 Millionen Euro nach Mecklenburg-Vorpommern. Zwei weitere Förderrunden stehen an.

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