BlackPad

Blackberry-Tablet BlackPad kommt mit Betriebssystem von QNX

QNX-System soll gegenüber Android und iOS konkurrenzfähiger sein
Von dpa / Marie-Anne Winter
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Der Markt für Tablet-Computer wird immer vielfältiger. Nachdem diese Geräte-Klasse lange Zeit in einer Art Dornröschenschlaf lag, hat Apple sie mit seinem iPad wachgeküsst. Mittlerweile will jeder PC- oder Samrtphone-Hersteller, der etwas auf sich hält, in diesem Segment dabei sein. Auch von dem Smartphone-Spezialisten Blackberry soll es laut einem Zeitungsbericht noch in diesem Jahr ein solches Gerät geben. Es bekomme ein komplett neues Betriebssystem, berichtete heute das Wall Street Journal (WSJ). Die Software der kürzlich übernommenen Firma QNX solle besser mit den Betriebssystem von Apple und Googles Android konkurrieren können. Mit der Zeit sollen auch Blackberry-Handys auf das QNX-Betriebssystem wechseln, hieß es.

Das Blackberry-Tablet bekomme eine Bildschirmdiagonale von sieben Zoll (knapp 18 Zentimeter), berichtete die Zeitung weiter. Allerdings werde das Gerät keine eigene Mobilfunk-Verbindung haben, sondern auf die Netzanbindung eines Blackberry-Smartphones zurückgreifen müssen. RIM-Tablet BlackPadRIM-Tablet BlackPad Für Videotelefonate erhalte das Tablet zwei Kameras. Bei dem Blackberry-Anbieter Research in Motion (RIM) nenne man das Gerät intern auch BlackPad.

Blackberry ist ein Pionier der mobilen E-Mail-Nutzung und hat sich über Jahre eine starke Position vor allem bei Unternehmen und Behörden erkämpft. Weltweit gibt es gut 50 Millionen Blackberry-Nutzer. Zuletzt machte RIM jedoch die Konkurrenz durch Apples iPhone und die Android-Telefone zu schaffen. Der Marktanteil geht zurück. Das aktuelle Blackberry-Betriebssystem wurde als zu langsam und fehleranfällig kritisiert.

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