Halbieren ist machbar

Blackberry Z10 für unter 300 Euro ohne Vertrag erhältlich

Verkaufspreis hat sich innerhalb von sechs Monaten halbiert
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Ende Januar war Blackberry mit dem Blackberry Z10 an den Start gegangen. Vier Wochen später war das Smartphone auch auf dem deutschen Markt erhältlich. Ein halbes Jahr später haben sich die Verkaufspreise für dieses erste Handy, das auf dem Betriebssystem Blackberry 10 basiert, halbiert.

Vodafone bot das Blackberry Z10 zunächst für knapp 600 Euro ohne Vertrag an. Bei anderen Anbietern waren die Verkaufspreise zum Teil noch höher. Inzwischen ist das Gerät im Online-Handel zu deutlich günstigeren Konditionen erhältlich. So kostet das Smartphone bei Notebooksbilliger inzwischen nur noch 298,70 Euro, Modeo verkauft das Handy für 299 Euro.

Netzbetreiber-Ware dank dynamischem Branding kein Nachteil

Blackberry Z10 für 300 Euro erhältlichBlackberry Z10 für 300 Euro erhältlich Beide Händler weisen darauf hin, dass es sich jeweils um Netzbetreiber-Ware von Vodafone handelt. Allerdings hat der Hersteller beim Betriebssystem Blackberry 10 ein dynamisches Branding umgesetzt, bei dem die vom Kunden verwendete SIM-Karte ausschlaggebend für die netzbetreiberspezifischen Software-Komponenten ist.

Wer beispielsweise in ein von Vodafone erworbenes Blackberry Z10 eine Telekom-SIM-Karte einlegt, sieht ein Telekom-Startlogo und die von der Telekom vorgegebenen Browser-Lesezeichen. Auch der Internet-Zugang und die Mailbox-Rufnummer werden automatisch für das tatsächlich verwendete Mobilfunknetz konfiguriert.

Das Blackberry Z10 für knapp 300 Euro ist somit ein echtes Schnäppchen. Das Gerät ist gut verarbeitet, bietet einen sehr guten Mobilfunk-Empfang und eine hervorragende Sprachqualität. Ein großer Nachteil ist allerdings die auch ein halbes Jahr nach dem Start der Plattform nach wie vor sehr schwache Auswahl an Apps.

Blackberry-10-Handy verkaufen sich bislang schlecht

Bislang haben sich die Blackberry-10-Smartphones, auf denen die Hoffnungen des kanadischen Herstellers für eine erfolgreiche Zukunft ruhen, deutlich schlechter verkauft als erwartet. Nicht zuletzt aus diesem Grund dürften die Händler die Preise für die Geräte drastisch reduziert haben.

Nach wie vor vergleichsweise hoch ist der Verkaufspreis für das Blackberry Q10, das im Gegensatz zum Blackberry Z10 auch über eine Hardware-Tastatur verfügt. Das Modell, das erst seit Ende April erhältlich ist, kostet im freien Handel derzeit rund 530 Euro. Für das erst seit einigen Wochen erhältliche Blackberry Q5, mit dem preissensible Kunden angesprochen werden sollen, müssen Interessenten derzeit rund 335 Euro investieren.

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