Kooperation

Blackberry-Smartphones kommen künftig exklusiv von Alcatel

Black­berry lässt seine Smart­phones künftig von Alcatel (TCL) produ­zieren, das bereits DTEK50 und DTEK60 herge­stellt hat. Details zu neuen Smart­phones soll es in den kommenden Monaten geben.
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Mit dem DTEK50 und dem DTEK60 hat der chine­sische Hersteller TCL, der im Smart­phone-Bereich besser unter seiner Marke Alcatel bekannt ist, bereits zwei Black­berry-Handys herge­stellt. Jetzt steht fest: Auch künf­tige Black­berry-Hand­sets werden von TCL herge­stellt. Eine entspre­chende lang­fris­tige Lizenz­verein­barung haben die Black­berry Limited und TCL Commu­nica­tion TCL Commu­nica­tion bekannt­gegeben.

Black­berry selbst will sich in Zukunft auf seine Soft­ware-Sparte konzen­trieren, aber keine eigenen Smart­phones mehr entwi­ckeln und produ­zieren. Einzig ein Android-Hand­held mit physi­scher Tastatur ist für das kommende Jahr noch geplant. das Gerät wird unter dem Projekt­namen Mercury vorbe­reitet und könnte als DTEK70 auf den Markt kommen. Ob es auch von TCL künftig Black­berry-Smart­phones mit Hard­ware-Tastatur geben wird, ist unklar. Beim DTEK50 und DTEK60 handelt es sich um Full­touch-Geräte.

Gemäß der Verein­barung wird Black­berry seine Soft­ware-Lösungen und Marken­rechte an TCL lizen­zieren. Der chine­sische Konzern über­nimmt wiederum das Design, die Ferti­gung, den Verkauf und den Kunden­service für die Black­berry-gebran­deten Mobil­geräte. Die Soft­ware-Pflege über­nimmt nach wie vor Black­berry selbst, während TCL auch für Verkaufs- und Vertriebs­maßnahmen verant­wort­lich ist.

TCL wird fast welt­weit exklu­siver Black­berry-Hard­ware-Partner

Das DTEK50 war das erste Blackberry von TCLDas DTEK50 war das erste Blackberry von TCL Wie Black­berry weiter bekanntgab, wird TCL der exklu­sive welt­weite Hersteller und Händler für alle Black­berry-gebran­deten Smart­phones. Ausnahmen gibt es für Indien, Sri Lanka, Nepal, Bangla­desch und Indo­nesien. In den kommenden Monaten soll es weitere Infor­mationen zu geplanten Black­berry-Handys geben.

"Wir bei TCL Commu­nica­tion wollen die besten Port­folio-Lösungen entwi­ckeln und gleich­zeitig die gleich­berech­tigte Unter­stüt­zung für Kunden und Geschäfts­anwender sicher­stellen, die der Kombi­nation aus der Android-Platt­form, der Inte­grität der Black­berry-Geräte und der führenden Rolle der Marke im Bereich Sicher­heit vertrauen,“ so Nicolas Zibell, CEO von TCL Commu­nica­tion. "Zusammen mit der Black­berry Smart­phone-Platt­form wird diese Part­nerschaft unsere Führungs­rolle im welt­weiten Mobil-Markt stärken."

Vor fast einem Jahr hatte sich TCL auch die Marken­rechte des früheren Smart­phone-Herstel­lers Palm gesi­chert. Mehr als eine Ankün­digung neuer Endge­räte unter diesem Namen ist bis heute aller­dings nicht passiert. Denkbar wäre, dass sich seiner­zeit schon die Koope­ration mit Black­berry abge­zeichnet hat und die Pläne zur Wieder­bele­bung der Marke Palm, die seiner­zeit eben­falls vor allem Geschäfts­kunden adres­sierte, zurück­gestellt wurden.

"Die Verein­barung mit TCL Commu­nica­tion markiert einen Meilen­stein in unserer Stra­tegie, den Fokus auf das Smarte im Telefon zu legen. Wir bieten ein Höchstmaß an Sicher­heit und eine Gerä­tesoft­ware auf einer Platt­form, die mobile Nutzer bevor­zugen und ihnen vertraut ist", so Ralph Pini, Chief Opera­ting Officer und General Manager of Mobi­lity Solu­tions bei Black­berry.

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