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Blackberry Q5: Das neue Tastatur-Smartphone im Test

350-Euro-Modell mit LTE hinterlässt guten Eindruck
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Auf der Blackberry Live in Orlando hat Blackberry im Mai sein zweites aktuelles Smartphones mit Hardware-Tastatur vorgestellt. Das Blackberry Q5, wie sich das neue Modell nennt, ist seit einigen Wochen in Deutschland erhältlich. Wir haben es bereits einem kurzen Hands-on unterzogen. Inzwischen haben wird das Smartphone in einem ausführlichen Test unter die Lupe genommen.

BlackBerry Q5

Auf den ersten Blick sieht das Blackberry Q5 ähnlich wie sein größerer Bruder, das Blackberry Q10, aus. Die Vorderseite wird vom quadratischen Display und der darunterliegenden vollständigen QWERTZ-Tastatur dominiert. Allerdings wirkt das neue Modell nicht ganz so wertig. Die Verarbeitung ist zwar nicht schlecht, dennoch gewinnt man schnell den Eindruck, einen "Plastikbomber" in der Hand zu halten, der aus einem preiswerten Prepaid-Paket stammt,

Unibody-Gehäuse und nicht wechselbarer Akku

Blackberry Q10 (links) und Blackberry Q5 (rechts) nebeneinanderBlackberry Q10 (links) und Blackberry Q5 (rechts) nebeneinander Das Blackberry Q5 verfügt zudem über ein Unibody-Gehäuse. Der Akku lässt sich nicht wechseln. Damit wollte der Hersteller vor allem Produktionskosten sparen. Schließlich ist das jüngste Blackberry-10-Handy vor allem als kostengünstigere Alternative zum Blackberry Q10 gedacht. So wird es derzeit für rund 350 Euro ohne Vertrag angeboten. Das Blackberry Q10 ist rund 150 Euro teurer.

Der Hersteller hat darüber hinaus das Design gegenüber dem Blackberry Q10 leicht geändert. So sind die Ecken weniger abgerundet, so dass das Smartphone nicht so gut in der Hand liegt wie das leistungsfähigere Modell. Dafür ist es mit 118 Gramm leichter als das Q10 mit seinen 139 Gramm. Das Blackberry-Logo befindet sich nun zwischen Touchscreen und Tastatur und nicht oberhalb des Displays.

Vergleich mit Blackberry Q10: Schwächerer Prozessor und weniger Speicher

Blackberry Q5 ohne abnehmbaren Akkufach-DeckelBlackberry Q5 ohne abnehmbaren Akkufach-Deckel Auch unter der "Haube" wird deutlich, dass es sich um ein Mittelklasse-Smartphone und nicht etwa um ein High-End-Gerät handelt. So wird der Dual-Core-Prozessor mit 1,2 und nicht wie beim Blackberry Q10 mit 1,5 GHz getaktet. Intern stehen nur 8 statt 16 GB Speicherplatz zur Verfügung. Die Kapazität lässt sich jedoch mit bis zu 32 GB großen microSD-Speicherkarten erweitern. Das klappte im Test auch sehr gut, während eine 64-GB-Karte nicht erkannt wurde.

Die Hauptkamera auf der Geräte-Rückseite bietet eine Auflösung von 5 Megapixel, während das Blackberry Q10 eine 8-Megapixel-Kamera an Bord hat. Allerdings gehört das Anfertigen von Fotos und Videos nicht zu den Stärken der Blackberry-Handhelds. Beide Modelle eignen sich für Schnappschüsse bei guter Beleuchtung. Handys wie das Apple iPhone 5 und vor allem das Nokia Lumia 925 bieten aber eine deutlich bessere Foto-Qualität.

Zusätzlich steht eine 2-Megapixel-Frontkamera zur Verfügung, die sich beispielsweise für Video-Chats nutzen lässt. Dafür bringt Blackberry schon von Haus aus seinen eigenen Messenger BBM mit, der vorinstalliert wird und automatisch eingerichtet wird. Ist die Nutzung derzeit noch auf Blackberry-Smartphones begrenzt, so soll BBM in Kürze auch für iOS und Android verfügbar sein, was den Nutzerkreis deutlich erweitern dürfte.

Auf Seite 2 lesen Sie, welchen Eindruck wir von Display, Tastatur und nicht zuletzt von der Mobilfunk-Schnittstelle des Blackberry Q5 gewonnen haben und wie unser Gesamteindruck ausfällt.

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