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Blackberry Priv bei Amazon, Media Markt und Saturn vorbestellbar

Das Blackberry Priv kann bei Amazon, Media Markt und Saturn vorbestellt werden. Dabei ist der Android-Slider kein Schnäppchen. In unserer Meldung lesen Sie mehr zu Verfügbarkeit, Verkaufspreis und zur Zukunft von Blackberry.
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Blackberry hat in der vergangenen Woche die Vorbestellungen für sein erstes Android-Smartphone, das Blackberry Priv, freigegeben. Einen Liefertermin für den deutschen Markt nennt das Unternehmen zwar noch nicht, aber zumindest gehört Deutschland zu den ersten Ländern, in denen Interessenten die Möglichkeit haben, das Gerät vorzubestellen.

Mit Amazon, Media Markt und Saturn listet das offizielle Blackberry-Blog gleich drei Online-Shops in Deutschland, die Vorbestellungen annehmen. Bei den Mobilfunk-Netzbetreibern ist das Gerät dagegen derzeit noch nicht erhältlich. Der Verkaufspreis ist wie erwartet sehr hoch: Stolze 799 Euro ohne Vertrag verlangen Amazon, Media Markt und Saturn für das Smartphone.

Liefertermin noch unbekannt

Blackberry Priv vorbestellbarBlackberry Priv vorbestellbar Einen Liefertermin nennen die drei Vertriebspartner von Blackberry derzeit noch nicht. Während Amazon in seinem Online-Shop lediglich mitteilt, der Artikel sei noch nicht verfügbar, gibt sich Saturn etwas optimistischer. Hier heißt es: "Erscheint in Kürze." Beim Media Markt ist zu lesen, das Blackberry Priv sei "bald verfügbar".

Deutschland gehört neben Kanada, Großbritannien und den USA zu den ersten Ländern, in denen das neue Flaggschiff des kanadischen Herstellers bestellt werden kann. Sukzessive soll die Verfügbarkeit laut Blackberry-Blog auf weitere Staaten ausgeweitet werden. Dabei nennt Blackberry aber noch keine Termine und Länder für die Vertriebserweiterung.

Für die USA wurde zuletzt über eine Auslieferung des Blackberry Priv ab Mitte November spekuliert. Nachdem der Slider nun auch in Deutschland vorbestellt werden kann ist es denkbar, dass das Gerät auch hierzulande in den kommenden Wochen auf den Markt kommt. Es handelt sich um das erste Blackberry-Smartphone, das anstelle eines vom kanadischen Hersteller selbst entwickelten Betriebssystems auf der Android-Firmware von Google basiert.

Erstes Blackberry mit Android und allen Google-Diensten

Vor allem bei Anhängern von Smartphones mit physischer Tastatur wird das Blackberry Priv mit Spannung erwartet, zumal es - anders als die bisherigen Smartphones mit dem Betriebssystem Blackberry 10 - nicht nur Android-Apps ausführen kann, sondern auch alle Google-Dienste unterstützt. Der Hersteller hat angekündigt, pro Jahr fünf Millionen Smartphones verkaufen zu wollen. Dazu könnte die Nutzung eines der beiden großen Smartphone-Betriebssysteme beitragen.

Ist das Hardware-Geschäft von Blackberry über kurz oder lang nicht profitabel, so erwägt der Hersteller auch einen Rückzug von dieser Sparte. Nach einer langen Durststrecke ist Blackberry zwar mittlerweile wieder - auf niedrigem Niveau - profitabel. Allerdings verdient das Unternehmen sein Geld mittlerweile fast ausschließlich mit Software.

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