Verzögerung

Blackberry Priv: Android-Smartphone mit Tastatur kommt später

Vodafone kündigt als erster deutscher Mobilfunk-Netzbeztreiber das Blackberry Priv für Januar an. Auch auf anderen Vertriebswegen wird der Android-Slider später als zunächst gedacht erhältlich sein.
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In den USA und in Großbritannien ist das Blackberry Priv längst erhältlich. Deutsche Kunden sollten das neue Flaggschiff von Blackberry eigentlich ebenfalls noch im November erhalten. Jetzt kommt es offenbar zu Verzögerungen. So bittet der Hersteller auf seiner deutschen Facebook-Seite noch um "ein bisschen Geduld", um das Gerät im Frankfurter Pop-Up-Store des Unternehmens zu kaufen, der eigentlich nur bis Mitte Oktober geöffnet sein sollte, aber bis zum Jahresende verlängert wurde.

Zu anderen Vertriebswegen teilte Blackberry nichts mit und es gibt auch keine konkreten Informationen dazu, wie lange sich die Interessenten noch gedulden müssen, um das erste Android-Smartphone des Herstellers zu erwerben. Das Gerät kostet ohne Mobilfunk-Vertrag 779 Euro und hinterließ im Test von teltarif.de einen guten, wenn auch nicht makellosen Eindruck.

Blackberry Priv ab Januar bei VodafoneBlackberry Priv ab Januar bei Vodafone Unklar ist vor allem, warum sich der Deutschland-Start verzögert, obwohl das Gerät in anderen Ländern weiterhin verkauft wird und bei einigen Händlern sogar vergriffen ist, da die Nachfrage größer als die Anzahl der verfügbaren Handsets ist. Schon vor der Auslieferung sollen rund 250 000 Geräte vorbestellt worden sein, wie Blackberry anlässlich eines Pressetermins zum Launch des neuen Smartphones mitteilte. Eigentlich sollte Ingram Micro einem Bericht von BB10QNX zufolge schon in der vergangenen Woche als Großhändler beliefert werden.

Blackberry Priv ab Januar bei Vodafone erhältlich

Unterdessen hat Vodafone als erster deutscher Mobilfunk-Netzbetreiber angekündigt, das Blackberry Priv in sein Portfolio aufzunehmen. Das bestätigte die Pressestelle des Unternehmens auf Anfrage von teltarif.de, ohne einen Termin für den Verkaufsstart zu nennen. Im hauseigenen Kundenforum teilte ein Moderator dagegen schon in der vergangenen Woche mit, der Launch sei für Januar geplant. Zu Verkaufspreisen gibt es noch keine Details. Ob die Deutsche Telekom und Telefónica das Blackberry Priv ebenfalls anbieten werden, ist noch unklar.

Blackberry bittet beim Verkaufsstart um GeduldBlackberry bittet beim Verkaufsstart um Geduld Den Vorverkauf hatte Blackberry schon im Oktober über freie Händler wie Amazon, Media Markt und Saturn gestartet. Diese starteten zunächst mit einem Verkaufspreis von 799 Euro. Dieser wurde zwischenzeitlich bei allen Händlern auf 779 Euro reduziert. Termine für den Start der Auslieferung des Smartphones nennen die Online-Shops noch nicht. Blackberry hofft, mit dem Priv wieder an Erfolge früherer Zeiten anschließen zu können. In den vergangenen Jahren gingen die Marktanteile des einstigen Branchenprimus unter den Smartphone-Produzenten kontinuierlich bis zur Bedeutungslosigkeit zurück.

Mittlerweile gibt es Hinweise darauf, dass Blackberry im kommenden Jahr ein weiteres Android-Smartphone auf den Markt bringen will. Details zum Blackberry Vienna, wie der Arbeitstitel des Handhelds lautet, haben wir in einer weiteren Meldung zusammengefasst.

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