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Blackberry Playbook kostet in deutschen Shops ab 465 Euro

Drei Varianten des Tablets mit 16 GB, 32 GB und 64 GB Speicherkapazität
Von Björn Brodersen mit Material von dpa
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Blackberry Playbook kostet in deutschen Shops ab 455 EuroBlackberry Playbook Das vom kanadischen Unternehmen Research in Motion gefertigte Blackberry Playbook ist jetzt auch in deutschen Shops erhältlich. Das unter dem neuen Betriebssystem Blackberry Tablet OS laufende Tablet wird in drei Varianten mit jeweils unterschiedlicher Speichergröße angeboten: Das Blackberry Playbook mit 16 GB interner Speicherkapazität kostet in deutschen Online-Shops ab etwa 465 Euro ohne Vertrag, die Version mit 32 GB Speicherkapazität ab etwa 560 Euro. Die teuerste Version des Blackberry Playbook bietet einen 64 GB großen Flash-Speicher und kostet im freien Handel ab etwa 655 Euro ohne Vertrag. In allen drei Fällen handelt es sich um ein Blackberry Playbook mit WLAN-n-Konnektivität für den Internetzugang.

RIM BB Playbook(16GB)

RIM-Tablets mit WLAN- und UMTS-Schnittstelle sind noch nicht auf dem Markt, ein Blackberry-Smartphone kann jedoch als UMTS-Modem am Playbook eingesetzt werden.

Blackberry Playbook ist erstes Tablet von Research in Motion

Das erste Tablet des kanadischen Herstellers besitzt einen 7 Zoll großen kapazitiven LCD-Touchscreen mit 1 024 mal 600 Pixel Auflösung und wird von einem 1-GHz-Dual-Core-Prozessor mit 1 GB RAM angetrieben. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen des 10 Millimeter flachen und 425 Gramm leichten Geräts gehören eine 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite des Gehäuses sowie eine 3-Megapixel-Kamera auf der Frontseite für Videotelefonate, ein Medienplayer und ein GPS-Empfänger zur Nutzung standortbezogener Dienste. Weitere Schnittstellen zur Kommunikation mit anderen Geräten sind Bluetooth 2.1, ein Kopfhöreranschluss sowie Micro-USB- und Micro-HDMI-Anschlüsse.

Das Blackberry Playbook beherrscht Adobe Flash 10.1 und erste Elemente des neuen Browser-Standards HTML5. Ein Lagesensor, ein Gyoroskop und ein digitaler Kompass sorgen dafür, dass auf dem Display des Tablets Inhalte immer in der richtigen Ausrichtung dargestellt werden. Das Blackberry Playbook bietet zudem eine direkte Kompatibilität mit einem Blackberry Enterprise Server.

Noch sind nicht alle Features tatsächlich verfügbar

Die ersten Testberichte zum Blackberry Playbook aus den USA stellten dem Tablet von RIM ein durchwachsenes Zeugnis aus. Gelobt wurde allgemein die Hardware des Playbook, vielfach kritisiert das Fehlen wichtiger Funktionen, wenn das Playbook nicht im Zusammenspiel mit einem Blackberry-Smartphone genutzt wird. Beispielsweise fehlen derzeit noch Tablet-eigene Lösungen etwa für Kalender und Kontakte und die angekündigte Unterstützung für Android-Apps erhält das Playbook erst mit kommenden Software-Updates.

Das Blackberry Tablet OS steht seit wenigen Tagen in der neuen Version 1.0.5 bereit. Die Installation erfolgt über den am Blackberry Playbook verfügbaren Internetzugang. Eine PC-Verbindung muss im Gegensatz zu Software-Updates bei Blackberry-Smartphones nicht hergestellt werden, um die neue Firmware zu installieren. Gegenüber den Vorgängerversionen bietet die neue Software Performance-Verbesserungen und einige neue Features.

Dolby verklagt RIM in den USA und in Deutschland

Allerdings droht RIM mit dem Blackberry Playbook auch Ungemach: Der Sound-Spezialist Dolby wirft dem Blackberry-Hersteller vor, in Blackberry-Handys und dem neuen Tablet-Computer Playbook ohne Erlaubnis effiziente Technologien zur Audiokompression eingesetzt zu haben. Damit können Audiodaten in hoher Qualität auch über schwache Verbindungen übertragen werden. Alle anderen großen Smartphone-Hersteller hätten die entsprechende Technik lizenziert, teilte Dolby heute mit. Dolby verklagte RIM nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland.

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