MWC

Im Februar kommt das vielleicht letzte Smartphone mit Tastatur

Mit dem Ausstieg von Blackberry aus der Smartphone-Entwicklung könnte auch das Aus für Handys mit Hardware-Tastatur kommen. Das vielleicht letzte Gerät dieser Art, das Blackberry Mercury, soll am 25. Februar offiziell vorgestellt werden.
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Das unter dem Arbeitstitel Blackberry Mercury bekannte Smartphone soll im Vorfeld des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona offiziell vorgestellt werden. Das wurde auf dem Twitter-Account von Blackberry Mobile jetzt offiziell angekündigt. Demnach werden wir am Samstag, 25. Februar, Details zu den endgültigen Spezifikationen des Boliden erhalten. Wir werden den Namen erfahren, unter dem das Mercury auf den Markt kommt und voraussichtlich auch den Verkaufspreis und den Termin für die Markteinführung.

Das Mercury ist das letzte Smartphone, das noch von Blackberry selbst entwickelt wurde. Es wird aber - wie schon die Blackberry-Handys DTEK50 und DTEK60 - von TCL produziert, das für die Zukunft eine weltweit nahezu exklusive Vereinbarung mit Blackberry bezüglich der Entwicklung, Produktion und Vermarktung neuer Smartphones mit Blackberry-Software getroffen hat.

Blackberry stand früher für Handys, die sich unter anderem dank der integrierten Hardware-Tastatur besonders gut für den produktiven Einsatz eignen. Das Mercury könnte nun der letzte Handheld sein, der über ein physisches Keyboard verfügt, denn ob TCL solche Geräte entwickeln wird, erscheint mehr als fraglich. Wahrscheinlicher ist, dass der chinesische Konzern ähnlich wie beim DETK50 und DTEK60 die Hardware von Mobiltelefonen nutzt, die auch unter der Marke Alcatel vertrieben werden, und diese lediglich für Blackberry anpasst.

Auf der CES hatte das Blackberry Mercury noch keinen Namen

Blackberry Mercury wird am 25. Februar offiziell vorgestelltBlackberry Mercury wird am 25. Februar offiziell vorgestellt Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas gab es Anfang Januar bereits die Möglichkeit, das noch namenlose neue Blackberry-Smartphone einem kurzen Test zu unterziehen. Es handelten sich aber noch um Vorseriengeräte, bei denen selbst die Modellbezeichnung noch fehlte. Auf der TCL-Pressekonferenz wurde Blackberry allerdings nur in einem Nebensatz erwähnt, so dass es offenbleibt, die ernst es der chinesische Hersteller mit der Absicht meint, in Zukunft Blackberry-Smartphones zu entwickeln, zu produzieren und zu vermarkten.

Eine Pressevertreterin von TCL konnte auf Nachfrage noch nichts zu Plänen, die über das Blackberry Mercury hinausgehen, sagen. Laut Branchengerüchten soll das Produktportfolio in Zukunft aber deutlich kleiner als in der Vergangenheit werden. Sprich: Mehr als ein oder vielleicht zwei neue Blackberry-Smartphones pro Jahr werden wir kaum noch sehen, sofern sich die Hinweise bestätigen.

In einer weiteren Meldung erfahren Sie, welche Erfahrungen wir im ersten Hands-on-Test mit dem Blackberry Mercury gemacht haben.

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