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Blackberry Mercury in Bildern: Letztes Smartphone mit Tastatur?

Das unter dem Arbeitstitel Mercury bekannte Blackberry-Smartphone könnte das vorerst letzte Handy mit echter Tastatur sein. Auf Weibo sind nun Fotos des Android-Handhelds aufgetaucht.
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Blackberry will sich aus der Entwicklung von Produktion von Smartphones zurückziehen und sich künftig auf seine Software-Sparte konzentrieren. Ein letztes eigenes Handy mit physischer Tastatur soll es aber noch geben, wie der Hersteller vor einigen Wochen bestätigte. Weitere Details wurden bislang aber noch nicht genannt.

Seit Monaten gibt es allerdings Hinweise auf ein Blackberry Mercury, das unterhalb des Touchscreens über eine Hardware-Tastatur verfügt. Im vor allem in China verbreiteten sozialen Netzwerk Weibo sind nun Fotos aufgetaucht, die das neue Blackberry-Handy zeigen sollen. Das Onlinemagazin Crackberry hat das Material jetzt veröffentlicht, ohne jedoch weitere Details zu nennen.

Offizielle Vorstellung steht noch aus

Blackberry Mercury auf WeiboBlackberry Mercury auf Weibo Nach wie vor unklar ist, wann der Hersteller das Smartphone offiziell vorstellt und welchen Namen der Handheld schlussendlich bekommt. Mercury ist lediglich ein Projektname oder Arbeitstitel, nicht aber die Bezeichnung, unter der das Produkt in den Handel kommt. Im vergangenen Jahr kam das erste und bisher einzige Android-Smartphone von Blackberry, das über eine echte Tastatur verfügt, unter dem Namen Priv auf den Markt. Die nachfolgenden Fulltouch-Handhelds tragen die Bezeichnungen DTEK50 und DTEK60.

Anders als das Blackberry Priv bekommt das Mercury keinen Slider. Das heißt, die Tastatur lässt sich nicht unter das Display schieben. Dafür dürfte das neue Modell deutlich dünner als das Priv werden. Wie die durchgesickerten Fotos zeigen, basiert auch das Mercury auf dem Android-Betriebssystem. Zudem kommt der Blackberry Launcher zum Einsatz.

Blackberry-Apps für beliebige Android-Smartphones verfügbar

Die wichtigsten Blackberry-spezifischen Anwendungen wie der Hub oder die Apps für Kalender, Kontakte und Notizen stehen inzwischen auch für beliebige Android-Smartphones zur Verfügung. Die Installation ist über den Google Play Store möglich. Dabei können die Blackberry-Programme einen Monat lang uneingeschränkt genutzt werden. Danach müssen die Kunden mit Werbeeinblendungen leben oder alternativ einen Abopreis von 1,09 Euro pro Monat zahlen.

Für die Zukunft erhofft sich Blackberry weitere Smartphones, die von anderen Herstellern entwickelt und gebaut werden. Dabei ist es unwahrscheinlich, dass diese Geräte über eine physische Tastatur verfügen werden. Allerdings merkte ein Branchen-Insider bereits vor einigen Jahren an, dass Smartphones mit diesem Feature eine immer geringere Nachfrage hätten.

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