Flaggschiff

Blackberry plant Highend-Smartphone mit 64-Bit-Acht-Kern-Prozessor

Blackberry will im kommenden Jahr ein neues Smartphone-Flaggschiff veröffentlichen, das einen 64-Bit-Octra-Core-Prozessor besitzt. Wir sagen Ihnen, welche weiteren Detail zum iPhone- und Samsung-Galaxy-Konkurrenten bereits durchgesickert sind.
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Blackberry plant neues FlaggschiffBlackberry plant neues Flaggschiff Blackberry arbeitet Berichten aus Branchenkreisen zufolge an einem neuen Smartphone-Flaggschiff. Damit hofft der Hersteller, wieder an alte Erfolge vor allem auf dem Geschäftskundenmarkt anknüpfen zu können. Allerdings soll das Gerät erst im Sommer kommenden Jahres auf den Markt kommen.

Wie das Onlinemagazin N4BB berichtet, soll das neue Blackberry als Herzstück einen 64-Bit-Octa-Core-Prozessor von Qualcomm bekommen. Dabei wird es sich um das Snapdragon-Modell MSM8994 handeln. Dazu sind 4 GB Arbeitsspeicher geplant. Wie es im Bericht weiter heißt, soll darüber hinaus ein Adrena-430-Grafikprozessor mit einer Taktfrequenz von 500 MHz zum Einsatz kommen.

Blackberry "Ontario" kommt noch in diesem Jahr

Zuvor ist die Markteinführung eines Smartphones geplant, das den Codenamen Ontario trägt und auf dem bekannten Snapdragon-800-Prozessor von Qualcomm basiert. Der Quad-Core-Prozessor wird mit 2,3 GHz getaktet. Dieses Modell soll bereits in ersten Benchmarks aufgetaucht sein, so dass mit der offiziellen Vorstellung und Markteinführung wohl in den nächsten Monaten zu rechnen ist.

Wie es im Bericht weiter heißt, sind die Pläne für die nächsten Smartphone-Modelle noch unter dem früheren Blackberry-CEO Thorsten Heins entstanden. Somit ist es denkbar, dass das neue Management des Unternehmens noch Veränderungen an den Spezifikationen vornimmt, bevor die Geräte auf den Markt kommen. Im Gespräch war darüber hinaus auch ein günstiges Einsteiger-Handy mit Blackberry 10, das Kunden in Schwellenländern ansprechen könnte.

Schwere Rückschläge in den vergangenen Jahren

In den vergangenen Jahren machte Blackberry vor allem negative Schlagzeilen. Zuerst lief die Technik instabil, so dass Kunden tagelang ohne funktionierende E-Mail-Anbindung waren, dann schlugen die neuen Smartphones mit dem Betriebssystem Blackberry 10 auf dem Markt nicht so gut ein wie erhofft und schließlich verärgerte der Hersteller Käufer seines PlayBook-Tablets, indem das bereits angekündigte Software-Update auf Blackberry 10 nachträglich wieder zurückgezogen wurde.

Nicht zuletzt verzögerte sich die Markteinführung des einst nur für die Blackberry-Smartphones verfügbaren Messengers BBM auf iPhone und Android. Als es dann doch losgehen sollte, waren die Server überlastet, so dass die Apps kurzfristig wieder zurückgezogen wurden. Inzwischen hat sich BBM auf den Konkurrenz-Plattformen etabliert. So soll der Messenger auch in Zukunft eine wichtige Rolle beim Neuaufbau von Blackberry spielen.

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