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Test: Blackberry Hub jetzt für (fast) alle Android-Smartphones

Wir haben den Blackberry Hub auf zwei Android-Smartphones von OnePlus und Huawei getestet und berichten über die gemachten Erfahrungen. Ganz reibungslos läuft die Software derzeit noch nicht.
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Der Blackberry Hub ist - zumindest aus Sicht des Autors dieses Berichts - einer der besten E-Mails-Clients für Smartphones, die auf dem Android-Betriebssystem von Google basieren. Bislang war die Anwendung offiziell nur für die vom kanadischen Hersteller selbst veröffentlichten Geräte verfügbar. Das sind das Ende vergangenen Jahres eingeführte Blackberry Priv und das in diesen Tagen in den Handel kommende Blackberry DTEK50.

Mit anderen Android-Handys waren der Blackberry Hub und andere Apps des kanadischen Smartphone-Pioniers zwar im Google Play Store zu finden. Die Anwendungen wurden aber als mit dem eigenen Handheld nicht kompatibel ausgewiesen. Findige Hacker hatten die Installationsdateien dennoch extrahiert und so für viele andere Handhelds mit Android-Firmware zugänglich gemacht.

Android 6.0 ist Voraussetzung

Blackberry Hub für alleBlackberry Hub für alle Jetzt stehen die Blackberry-Apps auch offiziell für alle neueren Android-Smartphones zur Verfügung. Voraussetzung ist, dass auf dem Handy die Firmware-Version 6.0 oder höher (Marshmallow) installiert ist. Besitzer von Handhelds mit älteren Betriebssystem-Varianten müssen sich vorerst noch gedulden. Das hat nach Angaben von Blackberry Performance-Gründe.

Neben dem Blackberry Hub, der von Blackberry für Fremdgeräte offiziell als Hub+ bezeichnet wird, im Google Play Store aber dennoch als Hub (ohne Plus) auftaucht, sind auch Anwendungen wie der Blackberry Kalender und der Blackberry Password Keeper jetzt kostenlos im Google Play Store zu finden. Dazu gibt es eine eigene App für die Blackberry-Dienste, die Grundlage zur Nutzung der anderen Programme ist.

Nach Gratis-Testzeitraum 99 Cent pro Monat

BBM, E-Mails und WhatsApp-Nachrichten im Blackberry HubBBM, E-Mails und WhatsApp-Nachrichten im Blackberry Hub Die Apps lassen sich 30  Tage lang kostenlos testen. Danach müssen die Nutzer entweder mit Werbung leben oder für den weiteren Betrieb zahlen. Wie viele andere Unternehmen setzt auch Blackberry hier auf ein Abonnement-Modell. Der Monatspreis von 99 Cent ist zwar sehr moderat. Dennoch werden sich viele Interessenten fragen, ob es dann nicht auch der vorinstallierte E-Mail-Client oder eine andere App, die kostenlos ist oder gegen eine einmalige Zahlung genutzt werden kann, tut.

Dabei ist der Blackberry Hub nicht nur eine E-Mail-Software. Stattdessen werden hier zahlreiche Mitteilungen, die auf dem Smartphone eingehen, gesammelt und in einer gemeinsamen App dargestellt. Dazu gehören SMS-Mitteilungen genauso wie Facebook-Updates und Twitter-Nachrichten. Auch Neuigkeiten von BBM, WhatsApp und Instagram oder verpasste Anrufe landen im Blackberry Hub.

Auf Seite 2 lesen Sie, wo der Blackberry Hub unter Android noch deutliche Defizite hat und wo die Anwendung zu überzeugen weiß.

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