neue Features

Blackberry bessert E-Mail-Dienst für Privatkunden nach

Blackberry Internet Service 4.1 kommt in den nächsten Wochen
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Der Blackberry des kanadischen Smartphone-Herstellers RIM wurde bislang vor allem von geschäftlichen Anwendern genutzt. Seit einigen Jahren versucht das Unternehmen, auch auf dem Privatkunden-Markt Fuß zu fassen. So wurde erst vor wenigen Monaten zusammen mit Vodafone Deutschland ein Prepaid-Angebot aufgelegt. Bislang werden die Blackberry-Smartphones von Privatkunden kaum angenommen und auch im Geschäftskunden-Segment hat RIM durch Konkurrenten wie das iPhone von Apple sowie die Android-Smartphones von Google Marktanteile verloren. Nun will RIM mit einer Reihe neuer Handys, aber auch mit neuen Diensten gegenüber der Konkurrenz an Boden gutmachen.

BIS wird für Blackberry OS 7 angepasst

Blackberry kommt mit neuen FeaturesBlackberry kommt mit neuen Features RIM kündigte an, in den nächsten Wochen seinen vor allem von Privatkunden genutzten Blackberry Internet Service nachzubessern. BIS 4.1, wie sich die neue Version des E-Mail-Pushdienstes nennt, passt den Dienst unter anderem für die neuen Smartphones wie den Blackberry Bold 9900 an, die die Betriebssystem-Version Blackberry OS 7 nutzen.

Darüber hinaus können die Kunden nun E-Mails mit einem Umfang von bis zu 11 MB auf das Smartphone pushen lassen. Datei-Anhänge können bis zu 8 MB groß sein und HTML-E-Mail dürfen bis zu 300 kB groß sein. Bislang zeigte ein Blackberry bei derart großen Nachrichten zwar den Absender und die Betreff-Zeile an. Im Textfeld war jedoch lediglich der Hinweis zu lesen, die E-Mail sei wegen ihres Umfangs nicht übertragen wurden.

Blackberry-Dienste funktionieren nach SIM-Karten-Wechsel weiter

Kunden haben darüber hinaus künftig die Möglichkeit, die SIM-Karte zu wechseln - beispielsweise bei einem Auslandsaufenthalt. Die eingerichteten E-Mail-Konten sollen auch mit der neuen Betreiberkarte weiter funktionieren, sofern diese über eine Freischaltung für den Blackberry-Datendienst verfügt.

Ebenfalls neu: Kunden, die ein E-Mail-Konto auf ihrem Blackberry einrichten, bekommen bis zu 20 im jeweiligen Postfach vorhandene Nachrichten auf das Smartphone übertragen. Bisher wurden die bereits eingegangenen E-Mails nicht auf den Blackberry übertragen. Lediglich neue elektronische Post wurde auf den Handheld gepusht.

Die neue Technik wird auf den Servern von RIM realisiert. Die Nutzer müssen bei ihren Smartphones keine Änderungen vornehmen. Einen genauen Termin für die Umrüstung der Server auf BIS 4.1 gibt es noch nicht. Berichten aus Branchenkreisen zufolge wird in Europa noch Ende September mit der neuen Variante des Blackberry Internet Service gerechnet. Die USA und Asien sollen folgen.

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