Erster Eindruck

Blackberry Classic: Das neue Smartphone-Flaggschiff mit Tastatur im Hands-on

Auf einem Event in Frankfurt am Main konnten wir das neue Smartphone Blackberry Classic näher betrachten und ausprobieren. Der Hersteller kehrt zu seinen Wurzeln zurück und setzt auf QWERTZ-Tastatur und quadratischen Touchscreen.
Aus Frankfurt am Main berichtet
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Als Betriebssystem hat das Blackberry Classic bereits Blackberry 10.3 an Bord, die Firmware also, auf der auch das Blackberry Passport basiert. Ältere Smartphones des Herstellers sollen Anfang kommenden Jahres ein entsprechendes Update erhalten. Neben der Blackberry World ist auch der Amazon App Shop vorinstalliert. Auch bei seinem neuen Smartphone setzt Blackberry demnach auf die Möglichkeit, den Funktions­umfang durch Android- Anwendungen zu erweitern.

Blackberry ClassicAktuelles Betriebssystem Blackberry 10.3 vorinstalliert Besonderheit gegenüber den bisherigen Smartphones mit Blackberry 10 ist die Rückkehr der Blackberry-Taste und des Trackpads - Features, die die Kanadier bei ihren früheren Handys standardmäßig für die Navigation verbaut haben, zumal diese bis vor einigen Jahren auch über keinen Touchscreen verfügt haben. Die Navigation damit dürfte demnach für langjährige Nutzer für eine gewisse Vertrautheit sorgen.

Wirklich notwendig wären die beiden Tasten eigentlich nicht, da das Betriebssystem auch die Gestensteuerung auf dem Touchscreen unterstützt, die den gleichen Zweck erfüllen würde, wie sich beispielsweise beim Blackberry Q10 und beim Blackberry Q5 zeigt. Es ist ganz einfach eine andere Bedien-Philosophie.

Auch Blackberry Blend steht zur Verfügung (zum Test). Damit lassen sich Inhalte vom Smartphone auf das Tablet oder den PC bzw. Mac übertragen, um ein größeres Display zur Verfügung zu haben.

Blackberry Hub sammelt alle eingehenden Informationen

Blackberry ClassicBlackberry Hub sammelt alle eingehenden Informationen Spannend ist Blackberry 10 nicht zuletzt durch den Blackberry Hub, die zentrale Nachrichtenzentrale. Hier werden eingehende E-Mails genauso angezeigt wie Nachrichten aus dem Blackberry-eigenen Messenger BBM, Facebook-Updates und verpasste Anrufe. besonders wichtige Informationen sollen im Priority Hub bevorzugt angezeigt werden. Zudem lässt sich die Nachrichten­zentrale auch personalisieren.

Nicht testen konnten wir bei unseren ersten Gehversuchen die Sprachqualität und das Surfen im Internet. Die zur Verfügung stehenden Geräte verfügten weder über einen WLAN-Zugang, noch über eine freigeschaltete SIM-Karte. Apropos SIM-Karte: Hier setzt Blackberry nun ebenfalls auf die Nano-SIM, die Apple mit dem iPhone 5 eingeführt hatte und die sich nun sukzessive auch bei anderen Herstellern durchsetzt.

Blackberry Classic hinterlässt guten ersten Eindruck

Insgesamt hinterlässt das Blackberry Classic einen guten ersten Eindruck. In einem ausführlichen Test muss das Smartphone nun zeigen, wie es sich im Alltag macht. Das Interesse am Gerät war jedenfalls schon im Vorfeld des Verkaufsstarts sehr groß. So war das für Vorbestellungen in den USA vorgesehene Kontingent bereits ausverkauft. Vor wenigen Tagen gab Blackberry sein neues Smartphones im hauseigenen Online-Shop zur Vorbestellung frei.

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