Flaggschiff

Blackberry A10: Neues 5-Zoll-Handy nur mit Dual-Core-CPU

Mit großem Touchscreen Fokus auf Games und Multimedia
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Ende Januar startete Blackberry seine neue Smartphone-Plattform. Seinerzeit deuteten Mitarbeiter des Unternehmens bereits an, dass ein Handy mit 5 Zoll großem Display in Planung sei, zumal viele Kunden ein solches Gerät wünschten. Nun berichtet das Onlinemagazin Boy Genius Report, das Smartphone werde unter der Bezeichnung Blackberry A10 vorbereitet und trage zudem den Arbeitstitel Aristo.

Das Modell wäre das vierte Handy mit dem neuen Betriebssystem Blackberry 10. Mit seinem großen Display soll es sich unter anderem an Nutzer wenden, die sich für Games und Multimedia-Anwendungen interessieren. Aber auch für das Surfen im Internet ist ein größeres Display durchaus von Vorteil. Das Blackberry Z10 hat einen 4,2 Zoll großen Touchscreen an Bord. Das Handy ist somit deutlich kleiner als die meisten aktuellen Android-Flaggschiffe. Das Blackberry A10 soll ein Super-AMOLED-Display erhalten. Dabei gibt es bislang keine Hinweise zur Auflösung.

Kein Blackberry-10-Update für das PlaybookKein Blackberry-10-Update für das Playbook Zu den übrigen Spezifikationen des Telefons liegen bislang nur wenige Details vor. So soll das Smartphone nur mit einem Dual-Core-Prozessor ausgestattet werden. Bislang wurde in Fachkreisen mit einer Quad-Core-CPU gerechnet. Dem Bericht zufolge hat sich Blackberry für den "kleineren" Prozessor entschieden, um eine größere Akku-Laufzeit zu gewährleisten. Einer der Schwachpunkte des Blackberry Z10 gegenüber früheren Handys des kanadischen Herstellers ist eine deutlich geringere Akku-Laufzeit.

Das Blackberry A10 soll noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in den Handel kommen. Damit wären je zwei Touchscreen-Modelle (Z10 und A10) und zwei Geräte mit physischer Tastatur (Q10 und Q5) auf dem Markt, die auf dem Betriebssystem Blackberry 10 basieren. Wie berichtet ist mit dem Blackberry Bold 9720 zudem noch ein Smartphone mit dem Blackberry-OS 7.1 in Planung.

Absage an Blackberry 10 für das Playbook

Unterdessen hat Blackberry-Chef Thorsten Heins auch seine frühere Ankündigung, das Blackbery-10-Betriebssystem auf das Playbook-Tablet zu bringen, zurückgezogen. Einem Bericht des Onlinemagazins Crackberry zufolge handele es sich um eine der schwersten Entscheidungen, die er als CEO von Blackberry je getroffen habe.

Zur Begründung heißt es, die Hardware des Blackberry Playbook habe sich als für das neue Betriebssystem zu schwach herausgestellt. Es sei naturgemäß nicht möglich, alle bereits verkauften Playbooks einzusammeln und beispielsweise mit zusätzlichem Arbeitsspeicher auszustatten, um dafür zu sorgen, dass Blackberry 10 flüssig läuft.

Das Blackberry Playbook hatte sich deutlich schlechter verkauft als erwartet. Erst nach drastischen Preissenkungen hatte das Tablet eine größere Anzahl an Abnehmern gefunden. Aktuell spielen Tablets offenbar keine Rolle bei den Zukunftsplänen von Blackberry. So ist auch keine Neuauflage des Playbooks mit dem aktuellen Betriebssystem in Sicht.

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