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Blackberry 10.1 verbessert Kamera und bietet neue Features

Blackberry Q10 in Deutschland zu Preisen ab 600 Euro vorbestellbar
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Ende Januar ist das Blackberry Z10 als erstes Smartphone mit dem neuen Betriebssystem Blackberry 10 an den Start gegangen. Nach anfänglich positiven Meldungen zu den Verkaufszahlen in Großbritannien gab es in den vergangenen Wochen auch widersprüchliche Angaben zur Akzeptanz des Smartphones auf dem amerikanischen Markt. Ungeachtet dessen arbeitet Blackberry an neuen Features für das Z10 sowie für das in Kürze erwartete Q10, das als zweites neues Handy des Herstellers auf den Markt kommt.

Entwickler haben das Software Development Kit für Blackberry 10.1, wie sich das nächste Software-Update für die Smartphones nennt, inzwischen erhalten. Daraus ist ersichtlich, dass das Firmware-Update unter anderem High-Dynamic-Range-Fotografien mit der im Smartphone integrierten Kamera bieten wird. Zudem können Nutzer im Blackberry Hub künftig PIN-to-PIN-Nachrichten austauschen.

o2 kündigt Blackberry Q10 ano2 kündigt Blackberry Q10 an Nachgebessert hat Blackberry auch das Textmarkierungs-System des Betriebssystems. So können beispielsweise Telefonnummern kopiert und in die Telefon-App hineinkopiert werden. Alarme lassen sich in Zukunft für bestimmte Dienste deaktivieren, während wohl weiterhin die Möglichkeit fehlt, unterschiedliche Lautstärken für Rufton und Benachrichtigungstöne festzulegen.

Installierte Anwendungen können nach Installation der Firmware, die allerdings für Endverbraucher noch nicht zur Verfügung steht, auch aus der Blackberry World heraus aufgerufen werden. Zudem wird die Installation von Updates für bereits installierte Anwendungen vereinfacht.

Der Bug, der Visual Voicemails bestimmter Netzbetreiber installiert, die dann auch nach Einsetzen einer anderen SIM-Karte nicht gelöscht werden, wird ebenfalls behoben. Teilweise wurde der Fehler schon durch kleinere Software-Updates gelöst, die allerdings nicht von allen Mobilfunk-Netzbetreibern verteilt wurden. Derartige Visual-Voicemail-Installationen sorgen zum Teil für ungewollte Kosten durch den Versand von Steuer-SMS-Mitteilungen, die je nach Netzbetreiber oder Provider berechnet werden.

Blackberry Q10 in Deutschland vorbestellbar

Während das Blackberry Z10 inzwischen zu Preisen ab etwa 500 Euro ohne Vertrag erhältlich ist, kann auch das Blackberry Q10 nun hierzulande vorbestellt werden. Verschiedene online-Händler bieten das Smartphone, das sich durch eine physische Tastatur auszeichnet, zu Preisen ab etwa 600 Euro ohne Vertrag an. Neben Vodafone listet inzwischen auch o2 das Gerät als demnächst verfügbar in seinem Online-Shop.

Gerüchte gibt es unterdessen zu einem weiteren Smartphone von Blackberry. Dabei soll es sich wieder um ein reines Touchscreen-Modell handeln, das jedoch ein deutlich größeres Display als das Blackberry Z10 bietet. So spekuliert das Onlinemagazin Boy Genius Report für ein Blackberry-Smartlet, das mit etwa 5 Zoll großem Display Android-Geräten wie dem Samsung Galaxy S4 oder Huawei Asend Mate Konkurrenz machen könnte.

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