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Blackberry: Vier neue Geräte mit Blackberry 10 noch 2013

Hersteller zeigt Einbindung von iPhone und Android in Blackberry 10
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Zum Blackberry Experience Forum (#BEF13) hat das Unter­nehmen nach Frankfurt am Main eingeladen, um Fach­be­suchern und Ent­scheidern in Unter­nehmen, die Produkte des Smartphone-Her­stellers einsetzen oder dies be­ab­sichtigen, einen ersten Eindruck zu ver­mitteln und Fragen rund um das Öko­system und die Geräte zu beantworten.

Am Rand der Veranstaltung gab der Zentral­europa-Chef von Blackberry, Hervé Liboureau, vor Journalisten einen kleinen Ausblick. So werde es dieses Jahr insgesamt sechs neue Blackberry-Geräte mit dem Betriebssystem 10 geben, wovon neben dem bereits lieferbaren Z10 - wahlweise in schwarz und weißem Gehäuse - und dem für April angekündigten Modell Q10 noch vier weitere Geräte im Mittel- und Hoch­preis­segment geplant sind, Geräte im preislichen Ein­steiger­segment wurden für 2014 an­ge­kündigt.

So wurde bestätigt, dass Blackberry dem Flaggschiff Q10, welches in Kanada entwickelt wird, einen 2100-mAh-Akku spendieren wird, während das Z10 mit "nur" 1800 mAh auskommen muss, bevor man entweder einen Reserveakku einlegen oder das Ladegeräte anschließen muss. Bei den Geräten ist der Akku für den Benutzer im Gegensatz zu vielen andern Smartphones leicht zugänglich. Beim Q10, der optisch dem Bold 9900 ähnelt, liegt die Tastatur weiter unten als beim 9900, die Abstände zwischen den Tastenreihen sind größer, beim Gehäuse wurde auf hohe Stabilität geachtet.

Besitzer eines Blackberry Playbook können bis Ende dieses Jahres mit einem Update auf Blackberry 10 rechnen, dann können die 10er-Apps auch auf dem Tablet genutzt werden.

Server für Blackberry OS 4.x bis 7.1 laufen bis Ende 2015

Blackberry Experience Forum in Frankfurt - fotografiert mit einem Z10Blackberry Experience Forum in Frankfurt - fotografiert mit einem Z10 Nutzer älterer Blackberry-Modelle haben noch etwas Zeit: Die Server für die vorhandenen Blackberry-OS-Modelle (Software-Versionen 4.x bis 7.1) werden mindestens bis Ende 2015 weiterlaufen, so die offizielle Aussage, und selbst dann werde man sehen, wie viele dieser Geräte dann noch im Einsatz sind, bevor man wirklich abschalte.

Nach dem Wegfall der Einnahmen aus dem BIS-Dienst über die Mobilfunk-Netz­be­treiber erhofft sich das Unter­nehmen, dass künftig verstärkt nach mobilen Gerätemanagement-Lösungen (MDM) gefragt wird, welche die Umsätze ausgleichen oder steigern können.

Inzwischen ist auch eine größere Werbekampagne seitens Blackberry für Endkunden angelaufen: In TV-Spots wird den Kunden vermittelt, welche besondere Vorteile ein Blackberry-10 Smartphone hat. Dabei gibt die strikte Trennung zwischen Geschäftskunden (Business) und Endverbrauchern (Consumer) heute nicht mehr, weswegen sich das Unternehmen an alle möglichen Kundengruppen wendet.

Entscheider in Unternehmen, die mit dem Gedanken liebäugeln, von Blackberry 7 oder früher auf Blackberry 10 umzusteigen, bekommen ihre dafür notwendigen CALs (Client Access License) kostenlos in höherwertige umgetauscht. Um einen Blackberry mit dem Unternehmens-Server nutzen zu können, muss pro nutzbarem Endgerät eine Lizenz erworben werden; bei größeren Stückzahlen sinken dann die Preise pro Gerät und Lizenz. Unternehmen, die Beratung brauchen, können bei Blackberry direkt einen Service-Vertrag abschließen, der bestimmte Service-Level beinhaltet, die Hotline ist 24 Stunden und sieben Tage per E-Mail oder Telefon zu erreichen, oder man wendet sich an ein örtliches Systemhaus, welches sich damit auskennt.

Auf der folgenden Seite berichten wir davon, wie immer mehr eingefleischte Blackberry-Nutzer sich zugunsten des Touchscreens von der QWERTZ-Tastatur verabschieden. Außerdem gehen wir auf die HTML5-Kompatibilität des Browsers ein und beleuchten die Einbindung von iOS- und Android-Geräten in die Blackberry-Umgebung.

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