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Billiger. Kleiner. Besser?

Von Patrick
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Netbooks verkaufen sich vor allem wegen ihres günstigen Preises. Doch welche Rolle spielen die Benutzerfreundlichkeit und Kompatibilität? Das wollte eine aktuelle Umfrage in Erfahrung bringen.

Der aktuellen Umfrage von infoworld.com nach, steigt die Nachfrage nach Netbooks auf dem US-Amerikanischen Markt deutlich an. Anfang des Jahres spielten noch gut ein Zehntel der potentiellen Computerkäufer mit dem Gedanken ein Netbook zu erwerben. Bereits im April hat sich diese Gruppe auf rund ein Viertel der Befragten vervielfacht.

Einige Blogs sehen in hier ein neues Marktsegment aufkommen. Einerseits würden Netbooks als Ersatz für Laptops angeschafft, da sie günstiger sind und wesentliche Kundenforderungen wie ein integriertes UMTS-Modem für mobile Verbindungen ins Internet bieten. Anderseits geht es auch kleiner. Lilliputing.com spekuliert auf kleinere Geräte, welche die Lücke zwischen Netbooks und Mobiltelefonen schließen könnten und im Gegensatz zu Netbooks mit ihren im Vergleich großen Bildschirmen und opulenter Ausstattung stehen.

Schließlich mehren sich unter den Hardwareherstellern gegenwärtig die Ängste, dass ihnen die steigende Nachfrage an Netbooks, Absatzschwierigkeiten bei Laptops und Desktop PCs bescheren werde. So wird in der Studie auch deutlich, dass das Interesse an den kleineren Geräten im wesentlichen auf den günstigeren Verbraucherpreis zurückzuführen sei. Andere Eigenschaften stünden hinter dem monetären Kriterium zurück.

Andererseits könnten hierbei auch neue, kleinere und effizientere Netbooks mit ARM CPU-Technologie die Gewinner sein. Sie sollen leichter und kleiner sein; vor allem aber durch lange Batterielaufzeiten und höhere Effizienz bestechen. Von der Konzeption sind sie als Zweitgeräte und nicht als Laptopersatz ausgelegt. Jedoch sind solche Geräte nicht für den Betrieb von Windows oder Linux-Vollversionen ausgelegt. Wenn sich die Hersteller zunehmend von Windows abwenden bleiben viele Fragen bezüglich der Kompatibilität mit den Erstgräten offen.

Ob sich angesichts der schwierigen Lage vieler Privathaushalte ein Markt für soviel zusätzliche IT – von Technik-Faszinierten abgesehen – etablieren lässt, scheint zumindest fraglich.

<via Liliputing.com>

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