Umstieg

Base-Vertragsverlängerer bekommen Wechselangebote zu o2

Base-Kunden bekommen bei Vertragsverlängerungen zum Teil Wechsel-Angebote in einen o2-Tarif. Die Rufnummern bleiben erhalten. Wir fassen zusammen, wer auf welchem Weg Wechselangebote bekommt und welche Vor- und Nachteile die Kunden durch die Umstellung haben.
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Base-Kunden bekommen Wechselangebote zu o2Base-Kunden bekommen Wechselangebote zu o2 Einige Kunden der E-Plus-Marke Base, die ihren Vertrag verlängern, haben jetzt auch die Möglichkeit, einen Vertrag von o2 zu bekommen. Das bestätigte die Pressestelle von Telefónica Germany auf Anfrage von teltarif.de. Die Umstiegsangebote zur Münchner Telefónica-Marke werden den Angaben zufolge allerdings derzeit nur über die telefonische Kundenbetreuung unterbreitet. Zudem werden die Angebote derzeit nur ausgewählten Nutzern unterbreitet.

Auf der Webseite mobilfunkexperten.de [Link entfernt] , die zur E-Plus Gruppe gehört, wurde berichtet, dass alle Base-Kunden, die ihren Vertrag seit 20. Juli verlängern, zu o2 migriert werden. Das stimmt nach Angaben der Pressestelle des Unternehmens so aber nicht. Stattdessen sollen Kunden, bei denen sich je nach Nutzungsverhalten ein Markenwechsel anbietet, ein entsprechendes Angebot erhalten. Die Anwender hätten aber weiterhin die Möglichkeit, ihren bestehenden Base-Tarif beizubehalten oder auch ein anderes aktuell vermarktetes Preismodell von Base zu wählen.

Vor einiger Zeit hatte Telefónica entschieden, Base perspektivisch nur noch als Online-Marke fortzuführen, während die Kunden in den Shops o2-Produkte erhalten. Zumindest bis zum Jahresende sollen die Base-Tarife aber auch noch im stationären Handel erhalten bleiben. Mit der Umstellung aller Shops auf das o2-Design werden die Base-Produkte aus den Ladengeschäften verschwinden.

Tarifwechsel bedeutet auch Netzwechsel

Wer von Base zu o2 wechselt, bekommt eine neue SIM-Karte und telefoniert dann auch im Netz von o2, wobei im Rahmen des National Roaming weiterhin auch das UMTS-Netz von E-Plus mitgenutzt werden kann. Die bisherige Handynummer aus dem E-Plus-Netz wird zu o2 portiert. Kunden, die bei E-Plus bzw. Base auch eine Festnetznummer zum Mobilfunkvertrag genutzt hatten, können diese ebenfalls bei o2 uneingeschränkt weiter nutzen.

Bis zur Portierung der Rufnummern ist bei o2 eine temporäre Nummer aktiv. Telefónica will gewährleisten, dass die angestammten Telefonnummern der Kunden unterbrechungsfrei erreichbar bleiben. Bislang bei Base genutzte Tarifoptionen enden 30 Tage nach Aktivierung der o2-Karte automatisch. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die bei der Münchner Marke erhältlichen Optionen zu bestellen. Für die Rufnummernportierung berechnet Base zunächst 24,95 Euro. Dieser Betrag wird anschließend von o2 wieder gutgeschrieben. Auch für eventuelle Zweit- oder Partnerkarten soll es im Rahmen des Markenwechsels bei der Haupt-SIM Umstellungsangebote geben. Vorteil von o2 ist das deutlich besser ausgebaute LTE-Netz. Zudem haben Kunden die Möglichkeit, MultiCards zu ihrem Mobilfunkanschluss hinzuzubuchen, während E-Plus und Base ihre FlexiCards seit Februar vergangenen Jahres nicht mehr anbieten. Dafür bietet Base bei Allnet-Flats anders als o2 beispielsweise auch kostenlose Rufumleitungen in alle Netze an.

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