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Base Go: Unklare Situation nach Migration zu o2

Nach der Migration von Base-Go-Kunden zu o2 dauern die Probleme mit Buchung und Nutzung früherer Tarif-Optionen an. Dabei gibt es bei den Lösungsansätzen für die Kunden kein einheitliches Bild.
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Weiter Probleme für frühere Base-Go-KundenWeiter Probleme für frühere Base-Go-Kunden Kunden der früheren E-Plus-Marke Base Go warten nach der Migration ihres Mobilfunkanschlusses zu o2 nach wie vor auf die Möglichkeit, früher genutzte Tarif-Optionen erneut buchen zu können. Darüber informierten Leser die teltarif.de-Redaktion. Zudem berichten auch Nutzer des Telefon-Treff-Forums über entsprechende Probleme.

Konkret geht es meistens um eine Daten-Flatrate mit 50 GB monatlichem Highspeed-Volumen, die Base Go im Rahmen eines Tests auf Prepaidbasis für 10 Euro monatliche Grundgebühr angeboten hatte. Offiziell war der Aktionstarif nur in E-Plus-Shops in drei Städten erhältlich. In der Praxis ließ sich die Option teilweise auch zu Base-Go-Tarifen buchen, für die das eigentlich gar nicht vorgesehen war.

Bis zur Migration zu o2 hatten die Kunden die Möglichkeit, die Daten-Option auch nur im Bedarfsfall zu buchen und in Monaten, in denen diese nicht benötigt wird, abzuschalten. Nach der Umstellung zu o2 wurde die Flatrate in der Regel abgeschaltet. Die Kunden surften - zunächst unbemerkt - zum GPRS-by-Call-Tarif, so dass das Prepaidguthaben schnell gegen 0 Euro ging.

Pressestelle: "Optionen kommen wieder"

Wie berichtet hatte die Telefónica-Pressestelle auf Anfrage von teltarif.de erklärt, dass die Kunden ihre früheren Optionen künftig wieder nutzen können. Die tatsächlichen Erfahrungen der Nutzer sehen bislang aber sehr unterschiedlich aus. So gibt es Nutzer, denen die o2-Kundenbetreuung versichert hat, die bisherige Daten-Option sei wieder geschaltet worden. Die Nutzer sehen in ihrem Kundenmenü aber eine 500-MB-Option. Dennoch können sie auch nach Verbrauch dieses vergleichsweise geringen Inklusivvolumens ungedrosselt weiter den Internet-Zugang nutzen.

Andere Anwender haben tatsächlich eine 500-MB-Option aktiviert bekommen, die Übertragungsgeschwindigkeit wird nach dem Verbrauch dieser Datenmenge gedrosselt, die Kundenbetreuung hebt auf Anfrage aber die Drossel auf - wenn sie denn erreichbar ist. Diesbezüglich kommt es nämlich nach wie vor zu Engpässen. Bei wieder anderen Kunden ist keine Option ersichtlich. Dennoch ist der Internet-Zugang ohne Performance-Drossel verfügbar.

Einige Kunden berichten, sie hätten ihr Guthaben mittlerweile zurückbekommen, bei anderen ist der Guthabenstand weiter auf 0 Euro. Wieder andere Base-Go-Karten wurden noch gar nicht zu o2 portiert, so dass die Kunden ihren Tarif noch wie gewohnt nutzen können. Offenbar ist Telefónica aber bemüht, sukzessive auch für Kunden mit migrierten Mobilfunk-Anschlüssen zumindest Guthaben und Internet-Zugang wiederherzustellen. Bislang lehnt es der Netzbetreiber aber offenbar ab, Kunden die Buchung der Daten-Option zu ermöglichen, die diese zum Zeitpunkt des Markenwechsels nicht gebucht hatten.

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