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Base Go: Abgeschaltete Optionen nicht reaktivierbar

Base-Go-Kunden, die Tarifoptionen zum Zeitpunkt der Migration zu o2 nicht geschaltet hatten, bekommen diese nicht zurück. Aber auch andere Nutzer berichten weiter von Problemen.
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Wie berichtet gibt es nach wie vor Ungereimtheiten im Zusammenhang mit der Umstellung von Kunden der früheren E-Plus-Marke Base Go auf o2. So beklagen die Nutzer, dass sie seit der Migration früher aktive Optionen nicht mehr nutzen können und dass ihr Prepaid-Guthaben verlorengegangen ist. Telefónica als Netzbetreiber ist aber weiter bemüht, eine Lösung für die Kunden herzustellen.

Die Telefongesellschaft räumte gegenüber teltarif.de ein, dass im Zuge des Markenwechsels in der Tat Tarifoptionen nicht automatisch übernommen wurden und einige Kunden ihr Guthaben verloren haben. Das soll korrigiert werden, wie die Telefónica-Pressestelle erneut gegenüber teltarif.de betonte. Zudem will der Netzbetreiber die Kunden per SMS darüber informieren, wenn der Zustand ihres Tarifs und ihres Guthabens von vor der Umstellung auf o2 wiederhergestellt ist.

Das Nachsehen haben nach aktuellem Stand allerdings Kunden, die Tarifoptionen zum Zeitpunkt der Migration von Base Go auf o2 nicht aktiviert hatten. Diese Information hatte auch die Kundenbetreuung an verschiedene Nutzer herausgegeben. Auch die Pressestelle bestätigte gegenüber teltarif.de, dass der Zustand wiederhergestellt werde, der unmittelbar vor dem Markenwechsel herrschte.

Fallweise Buchung der 50-GB-Option nicht mehr möglich

Telefónica will bei Migration abgeschaltete Base-Go-Optionen nicht wiederherstellenTelefónica will bei Migration abgeschaltete Base-Go-Optionen nicht wiederherstellen Interessenten, die beispielsweise bei Base Go verfügbare Daten-Flatrate mit 50 GB monatlichem Highspeed-Datenvolumen nur hin und wieder benötigt haben, können das Angebot demnach nicht wie bisher nutzen. Auch bei Kunden, die den Internet-Zugang nach dem Markenwechsel noch bzw. wieder zur Verfügung haben, ist es unklar, ob die Flatrate sich nach einer Deaktivierung erneut schalten lässt.

Für Kunden, die aktuell eine sogar unbegrenzte und sogar kostenlose Daten-Flatrate zur Verfügung haben, wie es bei einigen Anwendern der Fall ist, dürfte aktuell kein Handlungsbedarf bestehen. Allerdings ist es unklar, wie lange diese Übergangsregelung gilt, denn es ist kaum vorstellbar, dass Telefónica die Nutzer längerfristig unbegrenzt und zudem kostenlos im Internet surfen lässt. Allerdings wurde die Gratis-Flatrate nur bei einigen der betroffenen Kunden geschaltet.

Andere Anwender haben nach eigenen Angaben nach wie vor keinen mobilen Internet-Zugang zur Verfügung oder sie müssen in 500-MB-Schritten Datenvolumen über die Kundenbetreuung nachbuchen. Wirklich verständlich sind die Probleme bei der Migration nicht, denn schließlich sollte es Telefónica bekannt sein, welche Tarife und Optionen die Kunden vor dem Markenwechsel geschaltet hatten und welche Features sich gegebenenfalls hätten buchen lassen.

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