Gestrichen

Kreise: Nach E-Plus soll auch die Marke Base vom Markt verschwinden

Laut Medienberichten verschwindet die Marke Base vom Mobilfunkmarkt. Telefónica will aber auch in anderen Bereichen sparen. Wir berichten über die aktuellen Entwicklungen bei simyo, blau, Fonic und anderen Marken in Folge der Übernahme von E-Plus durch Telefónica.
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Telefónica streicht weitere MarkenTelefónica streicht weitere Marken Telefónica Deutschland gibt einem Bericht des manager magazins zufolge verschiedene Marken auf. Unter dem Namen E-Plus werden schon seit geraumer Zeit keine neuen Produkte mehr angeboten. Stattdessen hat sich der von Telefónica im vergangenen Herbst übernommene Mobilfunk-Netzbetreiber in den vergangenen Jahren im Vertragskunden-Geschäft auf die Marke Base konzentriert.

Dem Bericht des manager magazins zufolge soll nun auch Base vom Markt verschwinden. Dabei beruft sich das Magazin auf Unternehmensinsider. Wörtlich heißt es, für die Marke Base würden intern keine Ziele mehr vorgegeben, so dass das Aus beschlossene Sache sei. Base startete im Sommer 2005 als erster deutscher Mobilfunk-Anbieter mit einer Telefon-Flatrate - zunächst für Anrufe innerhalb des eigenen Netzes und ins deutsche Festnetz.

Kahlschlag auch bei den Discountern

Neben dem Wegfall von Base soll es auch bei den Discount-Marken zu Veränderungen kommen. So heißt es im Bericht, blau und simyo würden zusammengelegt werden. Welcher der beiden Namen dabei überlebt, berichtet das Magazin nicht. Bereits zum Jahreswechsel hatte sich Telefónica von yourfone getrennt. Diese Marke wird nun von Drillisch fortgeführt.

Seit dem 1. Februar nimmt Türk Telecom Mobile offenbar keine neuen Kunden mehr an, was selbst im Handel teilweise unbekannt war, so dass die Prepaidkarten zum Teil weiterhin verkauft wurden. Der Hintergrund ist noch unklar. Denkbar wäre hier, dass es bei Telefónica mit Ay Yildiz noch eine weitere Marke gibt, die sich mit ihren Produkten an die türkische Community in Deutschland richtet. Bestehen bleiben soll hingehen die bisherige o2-Discount-Marke Fonic.

Callcenter sollen ausgegliedert werden

Auch in anderen Bereichen sind bei Telefónica dem Bericht zufolge Einsparungen geplant. So sei die Ausgliederung von Callcentern geplant. Davon seien rund 1 000 Mitarbeiter betroffen. Eine offizielle Bestätigung für den Sparkurs beim nach Kundenzahlen größten deutschen Mobilfunk-Anbieter gibt es derzeit noch nicht. So ist es auch noch nicht absehbar, wann die Änderungen greifen und ob Bestandskunden möglicherweise zu anderen Marken migriert werden sollen.

Inzwischen haben wir von Telefónica eine Stellungnahme zum Bericht des manager magazins erhalten. Diese finden Sie in einer weiteren Meldung.

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