Mehr Reichweite

AVM: "WLAN mit Mesh-Komfort können wir schon lange"

Für AVM ist auf dem MWC WLAN mit Mesh-Komfort eines der großen Themen. Die Konkurrenz verkauft ihre Systeme als die "neue Generation WLAN", doch ist es wirklich neu?
Vom Mobile World Congress in Barcelona berichtet
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WLAN mit Mesh-Komfort bei AVM auf dem MWCWLAN mit Mesh-Komfort bei AVM auf dem MWC Derzeit ist es bei einigen Netzwerkaus­rüstern Trend, WLAN-Systeme vorzustellen. Diese bestehen in der Regel aus mindestens einem Router als Basis sowie mehreren Satelliten. Damit sollen die Nutzer in ihrem Haus, einer großen Wohnung oder auch Büro-Objekten eine noch besser WLAN-Versorgung erhalten. Die einzelnen Geräte bilden ein System und kommunizieren dabei untereinander störungsarm. Hersteller wie Google mit Wifi, Linksys mit Velop oder Netgear mit seinem Orbi-System sind nur drei Beispiele, die ein solches intelligentes WLAN-System anbieten.

Manche nennen es die "neue Generation WLAN", "intelligentes WLAN" oder "WLAN mit Mesh-Komfort" wie es der Berliner Hersteller AVM macht. Passend zum Mobile World Congress in Barcelona ist dieser Bereich eines der großen Themen, dem sich der Hersteller auf seinem Stand widmet. Wie Doris Haar, Presse­sprecherin von AVM, teltarif.de im Gespräch mitgeteilt hat, seien das moderne WLAN-System und der Hype darum aber alles andere als "neu": "WLAN mit Mesh-Komfort können wir schon lange und entwickeln es kontinuierlich weiter. Mit FRITZ!OS 6.80 kam zum Beispiel auch Band-Steering dazu."

WLAN-Router mit Mesh-Netzwerk: Vom Repeater bis zum WLAN-Stick

AVM bietet bereits ein Sortiment von WLAN-Geräten an, die einfach, intelligent und störungsfrei mit einer FRITZ!Box als WLAN-Zentrale kommunizieren können. Dazu gehören die FRITZ!WLAN Repeater oder aber auch die FRITZ!WLAN-Stick. Mit diesen Geräten sei der Nutzer AVM zufolge in der Lage, schon länger sein eigenes Mesh-Netzwerk einzurichten. Die Kosten sollen sich dabei im Vergleich mit der Konkurrenz in Grenzen halten.

Wie funktioniert ein WLAN-Mesh-Netzwerk? Die Router als Basis erzeugen in Verbindung mit mehreren, mit dem System kompatiblen WLAN-Geräten ein flächen­deckendes WLAN-Netz. Dabei soll es keine Einbuße bei der WLAN-Geschwindigkeit geben - diese wird im Idealfall stabil beibehalten. Die eingebundenen Geräte kommunizieren dabei miteinander und tauschen Daten untereinander aus - zum Beispiel die Netgear-Orbi-Geräte verwenden dafür ein dediziertes 5-GHz-Frequenzband. Jedes der WLAN-Geräte erzeugt ein eigenes WLAN-Netz. Mit einem Range-Extender (aus als Reichweitenverstärker bekannt) hat dies dann nichts mehr zu tun. Wichtig ist dabei zu wissen, das für das System nur eine SSID genutzt wird.

Auf unserer umfangreichen Ratgeberseite informieren wie Sie rund um das FRITZ!OS 6.80 und dessen Features.

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