Software

AVM zieht mit neuem FRITZ!Labor Feature wieder zurück

AVM hat in dieser Woche zahlreiche Software-Updates veröffentlicht. Zum Teil wurden bisherige Features auch wieder gestrichen. Wir haben uns einen Überblick verschafft.
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In den vergangenen Tagen hat AVM für zahlreiche Router-Modelle neue Laborversionen zum Download bereitgestellt. Besitzer der FRITZ!Box 7490 können die Firmware-Version 7.08-67076 installieren, für die FRITZ!Box 7590 steht die Version 7.08-67080 zur Verfügung. Labor-Updates wurden aber auch für die FRITZ!Box-Modelle 6820, 6890 7520, 7530 und 7580 veröffentlicht, während der Berliner Hersteller die FRITZ!Box 7560 erstmals mit einem aktuellen Labor versorgt. Mit der neuen Software hat AVM allerdings auch bisherige Funktionen wieder entfernt. Wie es im offiziellen Changelog des Herstellers heißt, wurde die Option zur Aktivierung der SMBv1-Unterstützung entfernt. Auch die Unterstützung von SMBv3/v2 hat AVM wieder zurückgezogen. Das Unternehmen begründet die Einschränkung mit Kompatibilitätsproblemen bei einer Vielzahl von Clients, die SMBv1 benötigen.

Powerline-Adapter bekommen neue finale Firmware

Neue FRITZ!Labor-VersionNeue FRITZ!Labor-Version Für zwei Powerline-Adapter hat AVM indes neue finale Firmware-Versionen veröffentlicht. Für FRITZ!Powerline 1000E steht die Software mit der Versionsnummer 2.7.0.1-34 zum Download bereit. Besitzer eines FRITZ!Powerline 1220E können die Firmware 2.7.0.1-26 installieren. Der Hersteller teilte zum Update mit, die neue Software sorge vor allem im Langzeitbetrieb für stabilere Verbindungen.

Mit dem Update adressiert AVM neben Verbindungseinbrüchen auch gelegentliche Performance-Einbrüche beim Internet-Zugang. Machtlos dürften Hard- und Software indes sein, wenn diese Probleme durch Störungen auf dem ungeschirmten Stromkabel herrühren, das bei der Powerline-Technik für die Datenübertragung genutzt wird. Diese Übertragung auf nicht abgeschirmten Leitungen sorgt für massive Funkstörungen, sodass der Powerline-Einsatz nur dann in Betracht gezogen werden sollte, wenn es keinerlei Alternativen gibt.

MyFRITZ! zeigt mehr Details als bisher

Wie AVM auf Twitter mitteilte, hat das Unternehmen jetzt auch das Fernwartungsportal MyFRITZ! aufgewertet. So werden nun auch die im Mesh-Netzwerk eingebundenen WLAN-Repeater dargestellt. Das betrifft das Portal genauso wie den MyFRITZ!-Bericht. Zu Ereignissen auf dem Router können die Nutzer über das Fernwartungsportal jetzt E-Mail-Benachrichtigungen konfigurieren.

Nachdem AVM schon recht intensiv neue Features im FRITZ!Labor testet, könnte in den nächsten Monaten auch ein größeres stabiles FRITZ!OS-Update veröffentlicht werden. Denkbar wäre eine Präsentation auf der Anfang Juni in Köln stattfindenden Fachmesse ANGA Com. Die FRITZ!Box feierte erst vor wenigen Tagen ihren 15. Geburtstag. In einer weiteren Meldung wagen wir einen Rückblick auf die Geschichte des AVM-Routers.

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