Aktualisierung

AVM: Neue Beta-Firmware für mehrere FRITZ!Box-Modelle

Das neue FRITZ!Labor soll vor allem den Wechsel vom Festnetz­anschluss auf einen IP-basierten Anschluss der Telekom und Vodafone vereinfachen. Außerdem wurde die Diagnose­funktion erweitert und die DSL-Software angepasst.
Von Rita Deutschbein
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AVM hat erneut eine Labor-Version herausgebracht, die diesmal für mehrere FRITZ!Boxen angeboten wird. Die Software mit der Versionsnummer FRITZ!OS 6.25-xxxx gibt einen Ausblick auf die kommende neue Firmware und steht derzeit für die Router-Modelle FRITZ!Box 7490, 7360, 7330 und 7272 zum Download bereit. Laut AVM ist die Labor-Version für weitere Modelle bereits in Vorbereitung.

AVM: Neue Beta-Firmware für mehrere FRITZ!Box-ModelleNeues FRITZ!Labor auch für das Modell FRITZ!Box 7272 Bei der aktuellen Labor-Version steht vor allem der Wechsel vom Festnetzanschluss auf einen IP-basierten Anschluss der Telekom und Vodafone im Vordergrund. Damit diese Umstellung für den Nutzer möglichst einfach erfolgt, gibt es einen neuen Assistenten auf der FRITZ!Box-Oberfläche, über den beispielsweise die aktuellen Festnetzrufnummern automatisch in Internetrufnummern umgewandelt werden - gesonderte Einstellungen durch den Nutzer sind nicht notwendig.

Speziell für Vodafone-Kunden wurde ein Schritt-für-Schritt-Assistent im FRITZ!Labor implementiert, mit dem Nutzer im Rahmen der Erstinstallation ihre FRITZ!Box noch komfortabler auf den gebuchten DSL/VDSL-Anschluss einrichten können sollen. Eine manuelle Eingabe des Anschlusstyps ist nicht mehr notwendig, da die FRITZ!Box ihn nun automatisch erkennt.

Anbieterunabhängig funktioniert hingegen das Anlegen neuer Rufnummern: Bis zu 10 Rufnummern auf einmal lassen sich nun speichern. Voraussetzung hierfür ist die Verwendung eines einheitlichen Kennworts für die Rufnummern.

Mehr Stabilität beim Internet-Anschluss

Das aktuelle FRITZ!Labor enthält auch einige Anpassungen der DSL-Software, die laut AVM für eine Steigerung von Stabilität und Übertragungsrate an verschiedenen Anschlüssen sorgen. So soll die sogenannte "Impulse Noise Protection" beispielsweise das Signal-Rausch-Verhalten in der Übertragung verbessern, sodass für einen konstanten Datendurchsatz gesorgt ist und Internetanwendungen somit stabiler laufen.

Neuerungen gibt es zudem bei der bereits bekannten Diagnosefunktion: Die DSL-Diagnosedaten wurden für den Fall einer Fehleranalyse erweitert, um für zukünftige Optimierungen noch genauer analysieren zu können.

Hinweise für Besitzer der FRITZ!Box 7490

Während Nutzer der FRITZ!Box 7360, 7330 und 7272 das aktuelle FRITZ!Labor wie gewohnt auf ihren Router laden können, hat AVM für Besitzer der FRITZ!Box 7490 einen besonderen Hinweis herausgegeben. Sollte auf der 7490 die Labor-Version mit der Kennung FRITZ!OS 6.25-xxxx aufgespielt sein, lässt sich das neue Labor nicht ohne weiteres installieren. Zuvor ist ein Downgrade der Firmware notwendig, bei dem alle Einstellungen zurückgesetzt und anschließend wieder hergestellt werden müssen. Letzteres funktioniert anhand der gesicherten Einstellungen aus der Release-Version. Die erwähnte Labor-Version wurde im vergangenen Monat speziell für die FRITZ!Box 7490 veröffentlicht und brachte vor allem Neuerungen für die Telefonie und im Smart-Home-Bereich. In einer weiteren News haben wir über dieses FRITZ!Labor berichtet.

Genaue Infos zum aktuellen Labor sowie zum Updatevorgang stellt AVM auf seiner FRITZ!Labor-Seite [Link entfernt] bereit. Dort gibt es auch den Link zur aktuellen Beta-Software für die verschiedenen FRITZ!Box-Modelle.

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