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FRITZ!Box-Flaggschiffe bekommen neues FRITZ!Labor

AVM hat für die FRITZ!Box-Modelle 7490 und 7590 ein weiteres FRITZ!Labor-Update zum Download bereitgestellt. Wir berichten über alle Neuerungen.
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Neues FRITZ!Labor verfügbarNeues FRITZ!Labor verfügbar AVM hat weitere FRITZ!Labor-Updates veröffentlicht. Dieses Mal sind wieder die beiden FRITZ!Box-Spitzenmodelle 7490 und 7590 an der Reihe. So können Besitzer einer FRITZ!Box 7490 jetzt die Firmware-Version mit der Nummer 06.98-55112 installieren, während für die FRITZ!Box 7590 das FRITZ!Labor 06.98-55106 zum Download bereitsteht.

Für beide Router hat der Hersteller dem offiziellen Changelog zufolge vor allem Fehlerbereinigungen vorgenommen. So gab es bei der Option "immer gleiche IP vergeben" in Verbindung mit statischer IPv4-Konfiguration Probleme, die den Angaben zufolge nun nicht mehr auftreten. Die Registrierung von FRITZ!Boxen im IP-Client-Mode ist bei myfritz.net jetzt möglich.

AVM hat außerdem für beide Geräte die Auto-Update-Seite überarbeitet und die Zustimmung zu "Wartung und Diagnose" aktualisiert. Speziell bei der FRITZ!Box 7590 werden 160 MHz Kanalbandbreite nun auch über das Mesh im LAN distributiert. Auch WPS soll bei 160 MHz Kanalbandbreite wieder funktionieren.

Für Besitzer einer FRITZ!Box 7490 sollen die Probleme mit dem Entertain-IPTV-Angebot der Deutschen Telekom, die bei einigen ADSL-Anschlüssen bestanden, nicht mehr auftreten. Bei der WLAN-Schnittstelle wurden die Stabilität verbessert, der Datentransfer in Senderichtung im 2,4-GHz-Bereich verbessert und Bandsteering ist wieder voll funktionsfähig.

FRITZ!Labor bedeutet Beta

Der Changelog verdeutlicht dieses Mal, dass ein FRITZ!Labor nicht auf Produktivgeräten eingesetzt werden sollte, da es im laufenden Betrieb auch kurzfristig zu unerwarteten Problemen kommen kann. Diese werden von AVM zwar in der Regel schnell erkannt und mit der nächsten Beta-Version der Firmware wieder behoben. Dennoch wäre es ärgerlich, wenn Funktionen, die im Alltag benötigt werden, zumindest vorübergehend nicht oder nur eingeschränkt nutzbar wären.

AVM weist auf seiner Webseite ausdrücklich darauf hin, dass für die Beta-Versionen kein technischer Support geleistet wird. Zurück zur stabilen FRITZ!OS-Version kommen Kunden bei Bedarf mit dem Windows-Programm Recover. Wer vor dem Einspielen des FRITZ!Labors ein Backup anlegt, kann dieses wieder einspielen, sobald die stabile Betriebssystem-Variante wieder auf dem Router installiert ist.

Über weitere Software-Updates von AVM haben wir bereits in einer eigenen Meldung berichtet.

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