Beta

Neues FRITZ!Labor für verschiedene FRITZ!Boxen verfügbar

AVM hat für die FRITZ!Box-Modelle 7490 und 7590 neue FRITZ!Labor-Versionen zum Download bereitgestellt. Wir berichten über die Möglichkeiten, das Update zu installieren.
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AVM hat abermals neue FRITZ!Labor-Versionen veröffentlicht. Diese richten sich an die Besitzer der FRITZ!Box-Modelle 7490 und 7590. Die aktuelle Labor-Version für die FRITZ!Box 7490 trägt die Nummer 06.98-54654, während AVM für die FRITZ!Box 7590 das FRITZ!Labor 06.98-54648 zum Download freigegeben hat.

Wer auf seinem Router eine frühere Beta-Version der Firmware im Einsatz hatte, sollte das Update auf die neue Software über das webbasierte FRITZ!Box-Menü durchführen können. Andere Interessenten sollten vor allem bedenken, dass es sich beim FRITZ!Labor um eine Software handelt, die sich noch im Entwicklungsstadium befindet. Es kann im laufenden Betrieb jederzeit zu technischen Problemen kommen. Auf Produktivsystemen sollte die Beta-Firmware daher nicht genutzt werden.

Vor dem Umstieg auf ein FRITZ!Labor empfiehlt AVM, die aktuellste stabile Version von FRITZ!OS zu installieren. Danach sollte ein Backup der Konfiguration angelegt werden. Die Labor-Versionen können dann von der AVM-Webseite heruntergeladen und manuell auf dem Router installiert werden. Zurück zur stabilen Version des Betriebssystems kommen Kunden ggf. über das Recover-Programm für Windows. Nicht geeignet ist die Beta-Version für 7490-Editionen, die direkt vom Internetanbieter ausgeliefert wurden. Einzige Ausnahme ist der 1&1 Homeserver.

Features in den aktuellen FRITZ!Labor-Versionen

Neues FRITZ!Labor verfügbarNeues FRITZ!Labor verfügbar In den aktuellen FRITZ!Labor-Versionen finden sich Features wie die Zeitsteuerung für Rufumleitungen und die Unterstützung für den SIP-Trunk der Deutschen Telekom. Eine zweite FRITZ!Box kann auf Knopfdruck als WLAN-Mesh-Repeater konfiguriert werden. Zudem hat AVM die Funktion für öffentliche Hotspots verbessert.

Speziell für die FRITZ!Box 7590 hat der Hersteller die Unterstützung für eine Kanalbandbreite von 160 MHz hinzugefügt. Die Wartezeit bei Belegung der WLAN-Kanäle im oberen 5-GHz-Bereich (DFS) wurde verkürzt. Die Heimnetzübersicht zeigt jetzt auch Telefon- und Smart-Home-Verbindungen mit vollständiger Topologie und Verbindungsqualität an. Ferner wird eine Push-Nachricht versendet, wenn eine unterbrochene DECT-Verbindung wiederaufgebaut wurde.

Nach wie vor unklar ist, wann die neuen Features Einzug in die stabile Version von FRITZ!OS halten. Das letzte größere offizielle Update hatte AVM zur IFA Ende August vergangenen Jahres angekündigt und im Herbst sukzessive verteilt. Auch in diesem Jahr könnte der Hersteller die Berliner IFA zum Anlass nehmen, eine neue Hauptversion von FRITZ!OS zu veröffentlichen.

Vor wenigen Tagen hatte AVM auch ein Update für die MyFRITZ!App 2 veröffentlicht. Details zu den Neuerungen haben wir in einer weiteren Meldung zusammengestellt.

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