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Neues FRITZ!Labor für sieben FRITZ!Box-Modelle

Gleich sieben FRITZ!Box-Modelle haben von AVM neue FRITZ!Labor-Versionen erhalten. Auch die FRITZ!Box 7390 wird versorgt. Wir haben uns einen Überblick verschafft.
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Neue FRITZ!Labor-VersionenNeue FRITZ!Labor-Versionen AVM hat auch vor den Pfingstfeiertagen nochmals neue Firmware-Updates für einige seiner Router veröffentlicht. Gleich vier verschiedene FRITZ!Box-Modelle wurden vom Hersteller mit neuen Labor-Versionen versorgt, die Interessenten kostenlos auf ihren Geräten nutzen können. Mit der FRITZ!Box 7390 ist auch ein Gerät dabei, für das der Hersteller die Weiterentwicklung der Software schon im vergangenen Jahr eingestellt hat.

Neue Features wie WLAN Mesh, die neuere AVM-Router im Herbst vergangenen Jahres bekommen haben, wird es für die FRITZ!Box 7390 nicht mehr geben. Fehlerbereinigungen will der Hersteller indes noch bis zum 1. August 2018 durchführen. Das könnte darauf hindeuten, dass AVM den Router in den kommenden zwei Monaten auch noch einmal mit einem offiziellen FRITZ!OS-Update versorgt.

Parallel wurden auch die FRITZ!Box-Modelle 7272 und 7412 von AVM mit Labor-Updates versorgt. Die neuen Firmware-Versionen, die die Nummern 6.84-55354, 6.84-55355 und 6.84-55860 tragen, sollen Detail-Verbesserungen hinsichtlich der Stabilität und der Interoperabilität mit sich bringen, wie der Berliner Hersteller offiziell mitteilt.

Labor-Update für weitere FRITZ!Boxen

Ein neues FRITZ!Labor steht auch für die FRITZ!Box-Modelle 7362SL, 7430, 7560 und 7580 zum Download bereit. Damit bekommen die FRITZ!Boxen 7362SL und 7430 erstmals die WLAN-Mesh-Funktion, die für andere AVM-Router wie die FRITZ!Boxen 7490 und 7590 schon im vergangenen Herbst eingeführt wurde. Dazu wurde mit der Labor-Version die Geschwindigkeit bei der Nutzung von USB-Datenträgern mit NTFS-Dateisystem erhöht.

Verbesserungen bringt das Update auch für die Hotspot-Funktion des Routers mit sich. Dazu bekommen mit dem Heimserver verbundene FRITZ!Fon-Geräte neue Features. Für Rufumleitungen steht eine Zeitschaltung zur Verfügung, der SIP-Trunk der Telekom wird unterstützt und die FRITZ!Box überträgt als Mesh-Master ihre Rufnummern auch eine zusätzliche FRITZ!Box, die als Mesh-Repeater eingesetzt wird.

Wie immer gilt es zu beachten, dass es sich bei den Labor-Versionen um Beta-Software handelt. Es kann jederzeit zu technischen Problemen kommen und AVM weist ausdrücklich darauf hin, dass kein Support geleistet wird. Die Installation erfolgt demnach auf eigene Gefahr und sollte nicht auf Routern durchgeführt werden, die im produktiven Alltag benötigt werden.

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