Hands-on

Asus Zenwatch 3 ausprobiert: Die leichte, runde, schnelle Smartwatch

Die auf der IFA vorgestellte Zenwatch 3 ist die erste runde smarte Uhr von Asus. Im ersten Test überrascht, wie dick und gleichzeitig leicht die Uhr geworden ist.
Von der IFA in Berlin berichtet
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Die Zenwatch hat jetzt drei Kronen
Die Zenwatch hat jetzt drei Kronen
Mit der Zenwatch war Asus designtechnisch bislang einen etwas eigenständigen Weg gegangen. Insbesondere die Zenwatch 2 war mit ihrer Form ein Hingucker, sie war aber auch recht schwer, fühlte sich "wertig" an, zog aber den Arm nach unten. Trotzdem gefiel die Form nicht jedem Nutzer.
Asus Zenwatch 3

Nun ist die Zenwatch ebenso rund geworden wie andere Smartwatches, beispielsweise die Moto 360 von Motorola. Dadurch sind die Informationen auf dem Display etwas besser ablesbar. Weitere Eindrücke schildern wir in diesem Kurztest. Vorgestellt hatte Asus die Zenwatch 3 anlässlich der IFA - in dieser Meldung haben wir auch bereits die technischen Daten der Smartwatch genannt.

Zenwatch 3 auf dem Arm: Groß, aber leicht

Interesse geweckt hat bei uns die Bezeichnung "Chirurgenstahl" - ein Material, das bei Stahl-Schmuck zum Einsatz kommt. Es ist daher ganz besonders leicht, und das kommt der Zenwatch 3 zugute. Sie zieht das Handgelenk deutlich weniger nach unten als die bisherigen Zenwatches. Von der Verarbeitung wirkt die Uhr daher aber auch nicht mehr ganz so edel. Ob das Gehäuse weiterhin so robust ist, müssen ausführlichere Tests zeigen.

Neue Asus-Zenwatch am Arm einer Dame
Neue Asus-Zenwatch am Arm einer Dame
Was uns etwas billig vorkam, waren die Kautschukarmbänder. Wie diese nach mehreren Monaten starker Beanspruchung aussehen mögen, lässt sich momentan nur ahnen. Mit den Lederarmbändern ist die Zenwatch 3 aber definitiv ein schicker Begleiter. Es ist tatsächlich interessant, die Zenwatch 3 auf den Arm zu legen. Einerseits ist sie etwas dick geraten, andererseits wirkt sie ganz leicht, man kann sie im wahrsten Sinn des Wortes "unbeschwert" tragen. Die drei Kronen (statt bisher einer) stören nicht beim Tragen, rücken die Uhr aber designtechnisch in die Richtung von Sportler- oder Piloten-Uhren. Immerhin kann der Nutzer eine der Kronen mit einer beliebigen Funktion belegen.

Android Wear auf der neuen Zenwatch
Android Wear auf der neuen Zenwatch
Zum Android-Wear-System können wir an dieser Stelle leider nur wenig sagen, weil auf den ausgestellten Uhren ein merkwürdiger Demo-Modus lief, den wir an einigen Stellen dann doch aushebeln konnten. Zuerst spulte die Uhr ihr vorgesehenes Demoprogramm ab, in dem einige Funktionen zu sehen waren. Dann schafften wir es aber mit einem Druck auf eine der Kronen, in das Einstellungsmenü zu kommen. Nun konnten wir selbst wischen und Funktionen aufrufen. Dies ging in unserem Test stets flott und in angenehmer Geschwindigkeit.

Die Rückseite der neuen Zenwatch
Die Rückseite der neuen Zenwatch
Schließlich schafften wir es sogar, aus dem Einstellungsmenü heraus die Uhr neu zu starten. Dies dauerte dann allerdings länger, als man dies beispielsweise von einem modernen Smartphone gewohnt ist. Erst nach etwa zwei Minuten erschien wieder der Demomodus und die Uhr spulte ihr Programm erneut ab. In einem ausführlichen Test ist dann auf jeden Fall noch zu prüfen, wie gut sie mit dem Smartphone zusammenarbeitet, vor allem auch mit Nicht-Asus-Phones. Vom Design her bleibt die Zenwatch aber nach wie vor eine der schönsten Smartwatches.

Im Zuge der IFA 2016 konnten wir noch eine weitere Smartwatch begutachten: Hier geht es zum Hands-On-Test der Samsung Gear S3.

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