Prüfstand

Asus Fonepad Note 6: Günstiges 6-Zoll-Smartphone im Test

XXL-Smartphone ist fast schon ein Tablet
Von Hans-Georg Kluge
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Asus hat das Fonepad Note 6 auf der Computex vorge­stellt und mittler­weile auch in den Verkauf gegeben - für einen Preis ab 350 Euro. Wir haben das 6-Zoll-Smartphone getestet und zeigen Ihnen, wo die Stärken des Riesen-Smartphones liegen.

Asus Fonepad Note 6

Ob es tatsächlich ein so großes Smart­phone sein muss, kann dieser Test natürlich nicht beant­worten. Ein Vorteil dieser Display-Größe ist, dass viel Platz für Grafiken, Texte oder Spiele bleibt. Nachteilig ist anderer­seits die schiere Größe des Gehäuses. Fakt ist: Ein 6-Zoll-Smartphone ist kein Gerät, mit dem wir viel telefonieren würden. Lesen Sie im Folgenden, wie sich das Fonepad Note 6 im Alltag schlägt.

6-Zoll-Phablet: Eher Tablet als leichtes Smartphone

Auf dem 6-Zoll-Display ist viel Platz für Inhalte.Auf dem 6-Zoll-Display ist viel Platz für Inhalte. Die Rückseite des Smartphones besteht aus weißem Plastik, welches mit leicht schimmernden Partikeln versehen ist. Die Rückseite fühlt sich sehr glatt an. Im Drucktest erweist sich die Konstruktion als etwas instabil und knarzt. Das Gehäuse wirkt recht dick - verstärkt wird der Effekt noch durch die Rundungen auf der Rückseite. Auch rund um das Display verbaut Asus einen recht breiten Rand. Insgesamt ist das Fonepad kein Handschmeichler.

Während viele Phablets vom Handling her noch an Smartphones erinnern, wirkt das Fonepad eher wie ein Tablet. Hier haben wir schon andere Geräte in der Redaktion gehabt, die sich trotz ähnlicher Display-Größe kleiner und somit mobiler anfühlten.

Das Fonepad Note 6 von vorneDas Fonepad Note 6 von vorne Die Lautsprecher des Fonepads sind nach vorne gerichtet. Das ist nicht nur für Videos, sondern auch für Musik und Spiele von Vorteil. Der Klang ist aber nur durchschnittlich. Hohe Lautstärken führen zu Verzerrungen.

Das Display ist mit einer Diagonale von 6 Zoll recht groß ausgefallen. Immerhin löst es mit 1080 mal 1920 Pixel auf, so dass es Schriften sehr scharf anzeigen kann. Die Helligkeit und Farbdarstellung stimmen. Da Asus auf Hardware-Buttons verzichtet, geht ein Teil des Displays für die virtuellen Navigations-Knöpfe am unteren Rand verloren. Die schiere Größe des Bildschirms führt allerdings dazu, dass dieser Verlust nicht ganz so sehr ins Gewicht fällt, wie bei kleineren Smartphones.

Stylus: Mehrwert für Stiftliebhaber

Das Fonepad Note 6 reagiert auf den schwebenden Stift.Das Fonepad Note 6 reagiert auf den schwebenden Stift. Asus hat seinem XXL-Smartphone einen Stylus spendiert - nicht selten in dieser Geräteklasse. Der Stylus findet im Fonepad am rechten Rand Platz. Das Display reagiert auf den Stift, wenn er etwa einen Zentimeter über dem Touchscreen schwebt und registriert einen Klick, wenn er den Bildschirm berührt. Im Test funktioniert das problemlos - allerdings unterstützen nicht alle Apps die Zusatzfunktionen. Zum Beispiel der Browser Chrome: Zwar können wir Links antippen, jedoch nicht mit der Spitze scrollen. Im ebenfalls vorinstallierten Browser funktioniert dies jedoch.

Für die Stiftbedienung hat Asus eine Notizen-App entwickelt. Hier können Nutzer mit dem Stift handschriftliche Notizen aufzeichnen. Die App sorgt dafür, dass die Worte in einer Zeile bleiben und passt die Eingabe automatisch in der Höhe an. Wer eine Mischung aus Worten und Skizzen eintragen möchte, dürfte von dieser Funktion weniger begeistert sein. Optional erkennt die App die eingegebenen Buchstaben - allerdings konnten wir erst mit einiger Übung Worte schreiben, denn unsere Zeichnungen verschwanden sehr schnell in den Erkennungs-Algorithmus.

Auf der nächsten Seite erfahren Sie, wie sich das Fonepad Note 6 in puncto Systemleistung und Kamera schlägt. Außerdem erfahren Sie, wie unser Fazit ausfällt.

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