Digital Radio

ARD strebt das Ende der UKW-Ära an

Grotzky: Nach DAB-Neustart Bereitschaft zur Diskussion über Abschalttermin
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Nachdem ein Neustart für das digitale Radio in Deutschland beschlossen wurde, gibt es aus den Reihen der ARD erstmals Bestrebungen, die analogen Ausstrahlungen über UKW einzustellen. Wie der Hörfunkdirektor im Bayerischen Rundfunk (BR), Dr. Johannes Grotzky, im "Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk" mitteilte, habe die ARD bereits "die Bereitschaft erklärt, einen Abschalttermin für die analoge UKW-Ausstrahlung zu diskutieren". Grotzky: "Alle ARD-Sender sind daran interessiert, die Zukunft für das digitale Radio zu sichern und dabei auch den privaten Radioanbietern die Teilhabe an dieser Entwicklung zu ermöglichen".

Promo-Aktion soll digitales Radio in Bayern bewerben

Demnächst soll eine Digital-Offensive in Bayern sowohl den Bekanntheitsgrad des Digital Radios und der BR-Digitalprogramme erhöhen, als auch die Empfangsgerätesituation im Fachhandel und beim Kunden verbessern. So würden ab Frühsommer in allen UKW-Hörfunkprogrammen des BR die derzeit sechs digital verbreiteten Programme des Senders beworben. Projektpartner sei der Endgerätehersteller Pure Digital, mit dem der BR gemeinsam ein Modell mit dem Namen "Pure One Elite-BR-Edition" herausgebe. Das Mehrnormgerät unterstützt DAB, DAB+ und UKW. DMB kann per Software-Update nachgeladen werden. Damit ist das Gerät fit für den DAB-Neustart. Während der Promotion würden 3 000 Digitalradios über die Hörfunkprogramme, im Bayerischen Fernsehen und auf BR-Veranstaltungen beworben und verlost. Im Rahmen der Aktion werde darauf hingewiesen, dass Geräte auch im Fachhandel erhältlich seien.

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