GPS-Handy

Asus zeigt Nüvifone G60 auf der CeBIT in Hannover

Erste Eindrücke vom neuen Navigations-Handy von Garmin-Asus
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Nachdem Garmin-Asus [Link entfernt] auf dem Mobile World Congress in Barcelona das Nüvifone M20 präsentiert hat, ist am Asus-Stand auf der CeBIT in Hannover eine weitere Variante des Smartphones mit erweiterten Funktionen zur Navigation zu sehen. Das Handy nennt sich Nüvifone G60 und basiert auf einem Linux-Betriebssystem.

Das Gerät ist 112 mal 59 mal 14,7 Millimeter groß. Es bucht sich in GSM-Netze im Bereich von 850, 900, 1800 und 1900 MHz sowie in die UMTS-Netze um 900, 1900 und 2100 MHz ein. Für mobile Datenübertragungen werden die Standards GPRS, EDGE, UMTS und HSDPA unterstützt. Darüber hinaus hat das Nüvifone G60 eine WLAN-Schnittstelle und Bluetooth 2.0 an Bord. Zur Verbindung mit anderen Geräten steht zudem ein USB-Port zur Verfügung.

400-MHz-Prozessor und 1100-mAh-Akku

Das Handy verfügt über einen 400-MHz-Prozessor. Der Akku hat laut Garmin-Asus eine Kapazität von 1100 mAh. Smartphone und Navigationsystem in einem: Nüvifone G60. Das soll für bis zu fünf Stunden lange Telefonate im GSM-Netz bzw. drei Gesprächsstunden über UMTS reichen. Im Standby-Betrieb hält das Handy via UMTS bis zu 250 Stunden lang durch, während über GSM maximal 200 Stunden Bereitschaft erreicht werden.

Das Garmin-Asus Nüvifone G60 hat einen 3,5 Zoll großen Touchscreen an Bord, der eine Auflösung von 480 mal 272 Pixel bietet und bis zu 65 000 Farben darstellen kann. Weitere Features sind die A-GPS-Unterstützung, eine 3-Megapixel-Kamera und ein MP3-Player. Es lassen sich mit dem Handy SMS-Mitteilungen und E-Mails verschicken und empfangen, und auch ein Internet-Browser ist integriert.

Intuitive Bedienung möglich

Intern stehen 4 GB Speicherplatz plus 128 MB SDRAM zur Verfügung. Zudem können microSD-Speicherkarten nachgerüstet werden. Die Bedienung des Telefons erfolgt intuitiv. Die einzelnen Features lassen sich schnell auffinden und die Darstellung auf dem Touchscreen ist sehr gut. Die Menüführung des G60 ist intuitiv. Die Bedienung über den Touchscreen funktionierte in unserem kurzen Test sehr gut und die Umschaltung von Hoch- auf Querformat klappt automatisch - je nachdem, wie das Telefon gerade gehalten wird.

Beim Web-Browser lassen sich Java und Cookies ein- und ausschalten. Cookies können später auch wieder gelöscht werden. Nicht zuletzt haben Nutzer die Möglichkeit, das Menü nach ihren individuellen Bedürfnissen anzupassen.

Für die Navigation steht auch ein Fußgänger-Modus zur Verfügung. Testen ließ sich die Navigation in der Messehalle naturgemäß nicht, da kein GPS-Empfang möglich war. Bislang keine Informationen gibt es auch dazu, wann und zu welchem Preis das Nüvifone G60 auf den Markt kommt.

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