vorausbezahlt

Orange startet in Großbritannien mit Blackberry-Prepaid-Tarif

Datennutzung kostet umgerechnet knapp 6 Euro im Monat

In Deutschland ist der E-Mail-Pushdienst von Blackberry inzwischen bei allen vier Mobilfunk-Netzbetreibern zu bekommen. Allerdings ist der Service bislang Kunden mit einem festen Vertragsverhältnis vorbehalten. In Großbritannien hat dagegen Orange als erster Netzbetreiber ein Blackberry-Prepaid-Angebot gestartet. Der Prepaid-Blackberry von Orange
Foto: Orange

Der Blackberry-Datentarif soll nach Orange-Angaben monatlich 5 britische Pfund kosten. Das sind umgerechnet knapp 6 Euro. Dafür können die Kunden den E-Mail-Pushdienst nutzen, aber auch auf das Internet, auf Instant Messenger wie den Windows Live Messenger und soziale Netzwerke wie Facebook zugreifen.

Die Datennutzung ist auf 50 MB im Monat beschränkt. Nicht genutztes Volumen verfällt am Monatsende und kann nicht in den nächsten Abrechnungszeitraum übertragen werden. Der Tarif darf außerdem nur auf dem Smartphone verwendet werden. Die Laptop-Nutzung ist ausgeschlossen.

Blackberry Pearl für Prepaidkunden zum Preis von 162 Euro

Der Datentarif hat eine Mindestlaufzeit von einem Monat. Danach können sich die Kunden jeweils wieder neu für oder gegen die Nutzung der Online-Dienste entscheiden. Als Handy bietet Orange den Prepaid-Nutzern den Blackberry Pearl 8120 an. Das Gerät kostet zusammen mit der Prepaidkarte 145 britische Pfund (etwa 162 Euro).

Eine Alternative zu Blackberry könnte für deutsche Prepaid-Handy-Fans der E-Mail-Pushdienst von Microsoft oder eine IMAP-idle-Lösung in Verbindung mit einem entsprechenden Datenpaket sein. So bieten die Discounter simyo und Blau ihren Kunden für 9,90 Euro im Monat ein 1-GB-Paket an, bei o2 LOOP bekommen Interessenten für 10 Euro immerhin 200 MB Inklusivvolumen.