Funktionen

Sinnvolle Features für das Navigationsgerät

Weniger Funktionen senken den Preis und helfen bei der Bedienbarkeit des PND
Von Marc Thorwartl
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Die Auswahl an Navigationsgeräten (PNDs) wird immer größer. Die Geräte unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich des Verkaufspreises sondern auch hinsichtlich ihres Funktionsumfangs. Neuere PNDs helfen dem Nutzer nicht mehr nur dabei, den richtigen Weg zu finden, sondern bieten - wie von uns schon ausführlicher beschrieben - inzwischen auch die Möglichkeit, Fernsehen zu empfangen, Fotos anzuschauen oder Musik abzuspielen. Nicht jede Funktion, die die heutigen Navigationsgeräte beherrschen, ist auch sinnvoll. Teilweise kann man schon den Eindruck gewinnen, die Hersteller von Navigationsgeräten verlieren zuweilen den Blick für das Wesentliche. Einen Überblick über die wichtigsten Ausstattungsmerkmale erhalten Sie hier, ein ausgiebiger teltarif.de-Ratgeber zählt die Muss- und Kann-Features von PNDs auf.

Das Kartenmaterial

Garmin nüvi 860 Wer nicht gerade als Berufsfahrer unterwegs ist, der wird die meiste Zeit in der Region in und um seinen Heimatort unterwegs sein. Im Winter geht es dann eventuell zum Skifahren in die Berge und im Sommer in den Süden, um Sonne zu tanken. Deshalb reicht in den meisten Fällen als Kartenmaterial das D-A-CH-Paket (Deutschland, Österreich und die Schweiz) völlig aus, denn damit sind mehr als 95 Prozent der zu fahrenden Routen abgedeckt und da meist die Hauptstraßen Europas auch noch dabei sind, wird auch die Anreise zum Ferienort in Spanien oder Italien mit Bravour gemeistert. Für Expeditionen am Urlaubsort sind diese PNDs dann aber nicht geeignet, da ihnen die Detailkarten fehlen. Deshalb lohnt es sich auf alle Fälle, den - heutzutage nur noch geringen – Mehrpreis für die detaillierte Europakarte zu investieren.

So kostet beispielsweise bei Navigon die D-A-CH-Variante 69 Euro, für 99 Euro bekommt der Käufer die punktgenaue Landung in 40 Ländern Europas garantiert. Sparen Sie hier nicht am falschen Fleck, denn einzelne Länder nachzukaufen, kommt Sie bedeutend teurer.

Karten-Updates

Nichts ist ärgerlicher als veraltetes Kartenmaterial, vor allem in Gegenden, in denen man sich nicht auskennt. So mancher Fahrer wurde bereits in die Irre geleitet, da die bei ihm in der Route als Durchgangstraße aufgeführte Verbindung mittlerweile zur Einbahnstraße wurde - allerdings in die andere Richtung. Deshalb offerieren heutzutage viele Hersteller beim Kauf ihres Gerätes einen Update-Service. Egal ob Sie es nun als Fresh-Maps von Navigon, nüMaps von Garmin oder einfach als Kartenabo bei Falk ordern, für Preise ab 20 Euro bei Aktionen, ansonsten für 99 Euro, erhält der Käufer jedes Quartal für die Dauer von zwei Jahren neues Kartenmaterial. Bei Garmin für 120 Euro sogar die sogenannte Lifetime-Garantie – so lange der PND von Garmin supported wird, so lange gibt es alle drei Monate neue Karten. Das rechnet sich auf jeden Fall.

Die Freisprechfunktion

Die meisten PNDs verfügen mittlerweile über eine Bluetooth-Schnittstelle. Ähnlich verhält es sich bei den Handys. Somit weist das mobile Navigationsgerät nicht nur den Weg, sondern ermöglicht auch das gesetzeskonforme Telefonieren im Fahrzeug. Doch sollten Sie hierbei keine Wunderdinge erwarten. Vor allem bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn stoßen die Lotsen schnell an ihre Grenzen, denn die eingebauten Lautsprecher können sich dann nur noch selten gegen die Fahrgeräusche durchsetzen. Ebenso ist die Sprachqualität lediglich für Puristen geeignet und hat wirklich gar nichts mit der exzellenten Übertragung hochwertiger Freisprecheinrichtungen mit DSP gemein. Um Knöllchen und Punkte zu umgehen und für das gelegentliche Telefonat im Auto sind die BT-FSEs ganz passabel - wer allerdings häufig aus dem mobilen Office lange Gespräche führt, für den sind sie gänzlich ungeeignet.

Auf der folgenden Seite lesen Sie, warum weniger manchmal mehr ist.

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