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RIM: Kostenloser Multi-Messenger für Blackberry von Nimbuzz

Nimbuzz veröffentlicht im Frühjahr eigenen Client für Blackberry-Smartphones
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Der kanadische Blackberry-Hersteller RIM und der Instant-Messaging- und VoIP-Client-Anbieter Nimbuzz haben anlässlich des Mobiles World Congresses (MWC) in Barcelona eine Kooperation vereinbart. Demnach wird Nimbuzz erster offizieller Multi-Messenger für Blackberry. Bislang bietet RIM bereits einzelne Clients für seinen eigenen Messenger, für ICQ und AIM, den Windows Live Messenger, den Yahoo! Messenger und GoogleTalk an. Nimbuzz kommt mit neuen Versionen für Blackberry und iPhone

Multi-Messenger für die E-Mail-Push-Maschinen gibt es ebenfalls bereits. Diese werden jedoch von den einzelnen Herstellern über die eigenen Homepages vermarktet, während Nimbuzz dank der Vereinbarung mit RIM künftig auch im offiziellen AppStore des Blackberry-Herstellers zu finden sein wird. Die zentrale Software-Plattform für die Handhelds mit E-Mail-Pushdienst soll im Frühjahr an den Start gehen.

Derzeit Java-Client von Nimbuzz am Blackberry nutzbar

Nimbuzz kann derzeit schon auf den Blackberry-Smartphones genutzt werden. Allerdings stellte der Anbieter bislang keinen eigenen Client, der speziell auf den Blackberry angepasst ist, zur Verfügung. Stattdessen kann auf dem RIM-Handy die Java-Version von Nimbuzz genutzt werden. Diese muss anstelle des künftigen Blackberry-AppStores über die Nimbuzz-Homepage auf das mobile Endgerät geladen und dort installiert werden. Download und Nutzung sind kostenlos.

Im zweiten Quartal soll nun auch ein für Blackberry angepasstes, ebenfalls kostenloses Nimbuzz-Programm veröffentlicht werden. Details zu möglichen neuen Features sind noch nicht bekannt. Nimbuzz unterstützt neben bekannten Instant Messengern wie ICQ, AIM, MSN, Yahoo! und GoogleTalk auch Exoten wie Gadu-Gadu bzw. soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook und studiVZ.

Neue Version von Nimbuzz auch für das Apple iPhone

Für das Apple iPhone und das iPhone 3G ist schon in Kürze eine neue Nimbuzz-Version erhältlich. Diese ermöglicht dann auch die Nutzung verschiedener VoIP-Provider, wenn die Online-Verbindung über das Mobilfunknetz anstelle eines WLAN-Hotspots hergestellt wurde. Allerdings erfolgt die Verbindung dann nicht via Internet, sondern über eine Callthrough-Einwahl.

Einwahlnummern stehen nach Nimbuzz-Angaben in mehr als 50 Ländern - darunter auch in Deutschland - zur Verfügung. Wie der Software-Anbieter weiter mitteilte, werden derzeit 18 verschiedene VoIP-Provider unterstützt. Das Programm kann kostenlos aus dem AppStore geladen und auf dem iPhone installiert werden.

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