Zusammenarbeit

Nokia und Qualcomm entwickeln gemeinsam UMTS-Handys

Erste Geräte werden für 2010 erwartet
Von Marc Kessler
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Nokia und Qualcomm haben auf dem Mobile World Congress in Barcelona bekanntgegeben, dass sie künftig gemeinsam zukunftsweisende UMTS-Mobilfunkgeräte entwickeln wollen. Die Geräte sollen zunächst auf dem nordamerikanischen Markt verfügbar sein und auf dem Symbian-Betriebssystem S60 basieren.

Qualcomm liefert künftig die Prozessor- und mobile Breitband-Performance mit seinen Mobile Station Modems (MSM) der Reihen MSM7xxx und MSM8xxx. Die ersten Geräte, die aus der Zusammenarbeit der beiden Hersteller entstehen sollen, werden Mitte 2010 erwartet und sollen mit der kommenden Symbian Foundation Plattform kompatibel sein.

Der aktuelle Schritt der beiden Hersteller ist durchaus überraschend. Noch Mitte 2007 hatte Nokia ein Importverbot für Qualcomm-Chipsätze verlangt und Qualcomm den USA mehrfach verklagt, da das amerikanische Unternehmen Patente des finnischen Handyherstellers verletzt haben soll.

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