Opera-LiMo

Opera stößt mit LiMo an

Browser-Hersteller tritt der Linux Mobile Foundation bei
Von Ole Meiners
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Die Linux Mobile Foundation hat ein weiteres Mitglied gewinnen können: Der norwegische Browser-Hersteller Opera Software ist der Allianz von Handy-Herstellern und Netzbetreibern beigetreten. Opera verfügt bereits über langjährige Expertise im Bereich der mobilen Internet- Browser und auf der Linux-Plattform.

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona hat Opera seinen Betritt zur LiMo Foundation [Link entfernt] bekannt gegeben. Deren Ziel ist es, ein auf Linux basiertes, Hardware-unabhängiges Betriebssystem zu entwickeln, das im Gegensatz zu Android vollkommen quelloffen sein soll. Der Browser-Hersteller aus Oslo bietet mit Opera Mobile (seit 2000) und Opera Mini (seit 2005) bereits Lösungen für PDAs, Smartphones und Java-fähige Handys an. Mit dem Beitritt zur LiMo-Foundation unterstreicht der Anbieter sein Ziel, für möglichst viele Plattformen einen Browser anzubieten. Die Mozilla Foundation, die unter anderem den Browser Firefox entwickelt, ist ebenfalls bei der LiMo-Foundation engagiert.

Zeitgleich gab Opera Software bekannt, für die Vodafone-Gruppe eine angepasste Version ihres Java-basierten Mini-Browsers anzubieten. Vodafone ist wie der japanische Netzbetreiber NTT DoCoMo und den Handy-Herstellern Motorola, NEC, Panasonic und Samsung Gründungsmitglied der vor zwei Jahren ins Leben gerufenen LiMo-Foundation. Motorola, Samsung, NTT und Vodafone sind auch an der von Google initiierten Open Handset Alliance beteiligt, deren System Android erstmals mit dem T-Mobile G1 weite Verbreitung findet.

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