Kurztest

Erster Test: HTC Touch Diamond 2 und Touch Pro 2

Die neuen Versionen der Touchscreen-Smartphones: Lifestyle oder Business
Von Marc Thorwartl
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Auf dem World Mobile Congress in Barcelona hatte teltarif die Möglichkeit, die beiden gestern von HTC vorgestellten Modelle einem Kurztest zu unterziehen.

Erster Eindruck

HTC Touch Diamond2

Beide Modelle vermitteln bereits auf den ersten Blick einen hochwertigen Eindruck. Beide Gehäuse sind zum Teil aus hochglanzpoliertem Metall gefertigt. Das wirkt sehr edel, macht sich allerdings auch im Gewicht bemerkbar. Das Touch Diamond 2 mit seinem 3,2 Zoll-WVGA-Bildschirm bringt knapp 118 Gramm auf die Waage, gar 187 Gramm wird der zukünftige Käufer des Touch Pro 2 mit 3,6-Zoll-WVGA-Display herumtragen. Die Verarbeitung ist tadellos: Weder Spaltmaße noch sonstige Ungenauigkeiten bei der Produktion sind äußerlich erkennbar.

Bei beiden Modellen hat HTC Wert darauf gelegt, dass sie jetzt problemlos mit dem Finger einer Hand zu bedienen sind. Das zeigt sich bereits beim Windows-Hauptmenü. Was bei früheren HTC-Modellen als Liste auf dem Bildschirm erschien und ohne Stylus nur selten fehlerfrei auswählbar war, zeigt sich jetzt als großflächiges Icon auf dem Bildschirm, das bequem mit dem Daumen ausgewählt werden kann.

Einsatzbereiche

Das neue HTC Touch Diamond 2 ist ein elegantes Smartphone mit großem Touchscreen. Beide Modelle sind reichlich mit Business-Tools gesegnet. Trotzdem vermittelt das Touch Diamond eher einen Lifestyle-Flair. Gerade noch 13,7 Millimeter flach, passt es locker in jede Brusttasche, ohne aufzutragen. Abends im Restaurant fühlt es sich ebenso zu Hause, wie auf den täglichen Meetings im Büro. Etwas anders verhält es sich da schon beim Touch Pro. Nach dem Hochschieben des Displays, erscheint beim Testgerät eine vollständige QWERTY-Tastatur. Bei den in Deutschland erhältlichen Modellen soll dann eine QWERTZ-Tastatur integriert sein. Diese ermöglicht problemlos das Verfassen von längeren Texten. Die Tasten sind leicht nach außen gewölbt und haben einen gut spürbaren Druckpunkt. Im Vergleich zum Vorgänger lässt sich der Bildschirm in seiner Neigung verstellen, wenn das in horizontaler Position die Tastatur frei geschoben ist. So wird aus dem Handy fast schon ein Mini-Netbook.

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